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Ambulante Beratung hilft nachhaltig bei Alkoholproblemen

In der Schweiz nehmen jährlich knapp zehntausend Personen eine ambulante Behandlung aufgrund ihrer Alkoholprobleme in Anspruch. In der Studie «Wirksamkeit ambulanter Beratung bei Alkoholproblemen» weisen nun Forschende unter der Leitung der Universität Zürich erstmals nach, dass über 60 Prozent der Klientinnen und Klienten auch ein Jahr nach einer ambulanten Beratung weniger Alkohol konsumieren. Zudem bewirken die Beratungen positive Veränderungen im Gesundheitszustand und der Lebenszufriedenheit der Patientinnen und Patienten. Die Studie basiert auf einer Untersuchung der Datensätze der Aargauischen Stiftung Suchthilfe ags, der Berner Gesundheit, des Beratungszentrums Bezirk Baden sowie der Zürcher Fachstelle für Alkohol und andere Drogenprobleme zfa und wurde vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) finanziell unterstützt.

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Empfehlungen «Arbeitslosigkeit und Sucht»

Im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit (BAG) führte der Fachverband Sucht im Juni 2014 die Fachveranstaltung «Arbeitslosigkeit und Sucht» durch. Daraus hervorgegangen ist ein Katalog von Empfehlungen zur Zusammenarbeit zwischen der Suchthilfe und der Arbeitsvermittlung sowie der Arbeitsintegration.

Wissenschaftlichen Befunden zufolge gibt es zahlreiche selektive und kausale Zusammenhänge zwischen Arbeitslosigkeit und Sucht. Über 50 Studien aus nahezu allen OECD-Ländern belegen, dass unter Arbeitslosen die Suchtprobleme häufiger verbreitet sind als unter Erwerbstätigen. Die erhöhten Prävalenzraten in dieser Bevölkerungsgruppe sind einerseits darauf zurückzuführen, dass Suchtprobleme das Risiko erhöhen, arbeitslos zu werden oder dass Arbeitslosigkeit die Entwicklung von Suchtproblemen begünstigt. Die internationale Forschung zeigt auch, dass die Integration in eine erwerbstätige Beschäftigung wahrend und unmittelbar nach Beendigung der Suchtbehandlung ein starker rückfallprotektiver Faktor ist, und dass Arbeitslose einen erhöhten Bedarf nach suchtspezifischer Prävention und Behandlung aufweisen. Um die Versorgung für suchtgefährdete und suchtkranke Erwerbslose resp. erwerbslose Suchtgefährdete und Suchtkranke möglichst optimal gestalten zu können, ist es wichtig, die Suchtfachpersonen und die Fachpersonen der Arbeitsvermittlung bzw. -integration adäquat dabei zu unterstützen und die Zusammenarbeit dieser beiden Berufsgruppen im Interesse der betroffenen Menschen zu fördern. In diesem Zusammenhang führten der Fachverband Sucht und die Expertengruppe Weiterbildung Sucht (EWS) im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) im Juni 2014 die Fachveranstaltung «Arbeitslosigkeit und Sucht» durch. Als Produkt aus dieser Veranstaltung hervorgegangen sind «Empfehlungen zur Kooperation zwischen Suchthilfe und Arbeitsvermittlung und -integration».

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Internationale Literaturliste zur «Hyperkonnektivität und Onlinesucht»

Der Fachverband Sucht und der GREA stellen neu eine aktuelle Literaturliste mit Publikationen zu den Themen Hyperkonnektivität, exzessive Internetnutzung, Gamen und Onlinesucht zur Verfügung.

Für die Beurteilung der exzessiven Internetnutzung stehen in der Schweiz nur wenige wissenschaftliche Grundlagen zur Verfügung. Da dieses Thema aber nach wie vor sehr präsent ist und viele Fragen aufwirft, haben der Fachverband Sucht und seine Partnerorganisation in der Suisse Romande, der GREA (Groupement Romand d'Etudes des Addictions), in Zusammenarbeit mit einer Gruppe von ExpertInnen eine Liste internationaler Literatur zusammengestellt. Die Bibliographie beinhaltet Studien (in deutscher, französischer, englischer und italienischer Sprache) zum Thema «Hyperkonnektivität und Onlinesucht», Internetnutzung und Gamen sowie Untersuchungen, Bücher und Webseiten zu verwandten Themen – jeweils mit einer kurzen Beschreibung des Inhalts des Werkes. Die Liste richtet sich in erster Linie an (Sucht) Fachpersonen, kann aber auch Eltern, Lehrpersonen und weiteren Interessierten dienlich sein. Die Literaturliste wurde im Rahmen eines Projekts erarbeitet, das im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit durchgeführt wird.

Der Link ganz unten führt Sie zur Literaturliste.

Unter diesem Link des Bundesamts für Gesundheit finden Sie mehr Informationen zum Projekt bzw. zur nationalen ExpertInnengruppe «Hyperkonnektivität und Onlinesucht», die 2013 zur Beobachtung der aktuellen wissenschaftlichen Entwicklungen in diesem Bereich und zur Diskussion über die Auswirkungen von Hyperkonnektivität und Onlinesucht im Sozial- und Gesundheitswesen ins Leben gerufen wurde.

Kontakt: Helen Walker, Projektleiterin, walker@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 68

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Grundlagenpapier «Jugendschutz im regulierten Cannabismarkt»

Derzeit werden in der Schweiz und weltweit verschiedene Modelle zur Regulierung des Cannabishandels und -konsums diskutiert oder umgesetzt. All diesen Modellen ist gemeinsam, dass sie sich an erwachsene KonsumentInnen richten. Minderjährige sind damit von den Vorteilen eines regulierten Cannabismarktes ausgeschlossen.

Da es aber auch in einem regulierten Cannabismarkt Cannabis konsumierende Minderjährige geben wird, ist es unabdingbar, diesen Paradigmenwechsel mit einer Reihe flankierender Jugendschutzmassnahmen zu begleiten. Eine Arbeitsgruppe des Fachverbands Sucht, des Dachverbands der offenen Kinder- und Jugendarbeit (DOJ) und der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV) hat ein Grundlagenpapier zu dieser Frage erarbeitet.

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KAP plus-Veranstaltung: «Alkohol in der Arbeitswelt»

Am 2. September 2015 findet in Solothurn die dreizehnte KAP plus-Veranstaltung statt. Sie gibt Einblick in Zahlen und Fakten zum Thema «Alkohol in der Arbeitswelt», betrachtet dieses aus rechtlicher Sicht und bietet Gelegenheit, erfolgreiche Praxisprojekte kennen zu lernen.

22% der Schweizer Bevölkerung ab 15 Jahren konsumieren Alkohol auf problematische Art und Weise. Zwischen 250'000 und 300'000 Personen sind alkoholabhängig. Der problematische Alkoholkonsum und die Risiken, die damit verbunden sind, sind damit auch in der Arbeitswelt ein Thema. Die dreizehnte KAP plus-Veranstaltung in Solothurn vermittelt Faktenwissen dazu, spricht Rechte und Pflichten von ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen an und bietet die Gelegenheit, Projekte kennenzulernen, die sich in der Praxis bewährt haben.

Die KAP plus-Veranstaltungen haben zum Ziel, den Austausch unter den themenspezifischen Deutschschweizer Kantonen zu fördern und richtet sich in erster Linie an VertreterInnen der Departemente Soziales und Gesundheit der Kantone, an Suchtfachleute sowie an die Polizei. Mit den KAP plus-Veranstaltungen kommen die Eidg. Kommission für Alkoholfragen (EKAL), die Eidg. Alkoholverwaltung (EAV) und das Bundesamt für Gesundheit (BAG), dem Bedürfnis der kantonalen Stellen nach Wissens- und Erfahrungsaustausch entgegen. Die Veranstaltung wird im Auftrag dieser drei Organisationen vom Fachverband Sucht durchgeführt.

Falls Sie sich für die KAP plus-Veranstaltungen interessieren, melden Sie sich bitte bei der zuständigen Projektleiterin, Amanda Kiefer, kiefer@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 65

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Zweiter Tätigkeitsbericht Safer Nightlife Schweiz
Anfang Jahr hat das Kompetenznetz Safer Nightlife Schweiz (SNS) seinen Tätigkeitsbericht 2013/14 publiziert. Der Bericht enthält einen bunten Strauss spannender Informationen.

Neben den Standardthemen wie den Aktivitäten der Institutionen, die im Nachtleben tätig sind, und dem Drug Checking umfasst der Tätigkeitsbericht des SNS 2013/2014 auch die Syntheseberichte zum Global Drug Survey und zur Früherkennung und Frühintervention im Nachtleben sowie eine erstmalige Bestandesaufnahme zum Kokain-, Ecstasy- und Amphetaminkonsum in der Schweiz.

Das Kompetenznetz SNS wurde im Jahre 2011 gegründet und befasst sich mit dem Nachtleben, dem Substanzkonsum im Nachtleben und den damit verbundenen Risiken. Es dient als Informations- und Anlaufstelle zu diesen Themen, koordiniert und vernetzt AkteurInnen aus Forschung und Praxis und erarbeitet Grundlagen für Fachleute, Gemeinden, Städte und Kantone.

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Am 8. September 2015 findet in Luzern der 5. Präventionstag des Fachverbands Sucht statt. Dieser ist dem Thema «Evidenzbasierung in der Suchtprävention – Chancen und Herausforderungen für die Praxis» gewidmet.

Die Fachgruppen Prävention und Stellenleitende Prävention des Fachverbands Sucht bieten Fachpersonen aus den Bereichen der (Sucht)Prävention und Gesundheitsförderung die Möglichkeit, über aktuelle, für die Praxis relevante Präventionsthemen zu diskutieren. Am diesjährigen Präventionstag steht die Frage nach der Evidenz in der Suchtprävention im Vordergrund – eine Frage, der viele Fachpersonen schon begegnet sind, zum Beispiel, wenn es um die Finanzierung ihrer Dienstleitungen bzw. der (wissenschaftlichen) Legitimierung ihrer Bemühungen im Suchtbereich geht.

Ziel des Anlasses ist, den Teilnehmenden einerseits die Prinzipien der Evidenzbasierung vorzustellen. Dabei wird unter anderem aufgezeigt, dass Evidenzbasierung nicht zwingendermassen heisst, dass Projekte und Programme einen Wirkungsnachweis erbringen müssen. Andererseits wird den Teilnehmenden das bereits vorhandene Wissen aus Wissenschaft und Praxis zu diesem Thema zugänglich und nutzbar gemacht für die Planung und Umsetzung von künftigen eigenen Projekten.

Aufgrund der Relevanz des Themas steht dieses Jahr der ganze Anlass allen Interessierten offen.

Programm und Online-Anmeldung

Kontakt: Helen Walker, Projektleiterin, walker@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 68

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Fortbildung «Früherkennung und Frühintervention für die offene Kinder- und Jugendarbeit»

Im November und Dezember 2015 findet zum dritten Mal die Fortbildung zur Früherkennung und Frühintervention für Fachpersonen der offenen Kinder- und Jugendarbeit statt.

Jugendarbeitende haben mit ihren niederschwelligen und freiwilligen Angeboten einen guten Zugang zu Kindern und Jugendlichen. Sie sind, ergänzend zur Familie und den Ansprechpersonen der schulischen Strukturen, in einer wichtigen Position, um Probleme erkennen und erste Hilfsmassnahmen einleiten zu können. Das Konzept der Früherkennung und Frühintervention (F+F) ist daher von grosser Bedeutung für die offene Kinder- und Jugendarbeit. Der Fachverband Sucht und der Dachverband der offenen Kinder- und Jugendarbeit Schweiz (DOJ) bieten hierzu eine praxisorientierte Fortbildung an. Den Teilnehmenden wird neben der Vermittlung von Grundsätzen und Abläufen der F+F auch die Möglichkeiten geboten, sich mit ethischen und rechtlichen Aspekten auseinanderzusetzten. Die Fortbildung wird laufend weiterentwickelt und den aktuellsten Erkenntnissen aus Forschung und Praxis angepasst.

Kontakt: Helen Walker, Projektleiterin, walker@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 68

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«Das doppelte Tabu: Häusliche Gewalt und Alkohol»
Am 23. September 2015 führt der Fachverband Sucht zusammen mit der Schweizerischen Konferenz gegen Häusliche Gewalt in Bern eine interdisziplinäre Fachtagung zum Thema «Häusliche Gewalt und Alkohol» durch. Ab sofort können Sie sich für die Tagung anmelden.

Der Fachverband Sucht und die Schweizerische Konferenz gegen Häusliche Gewalt (SKHG) organisieren im Herbst eine Tagung, die der Dualproblematik Häusliche Gewalt und Alkohol gewidmet ist. Unterstützt werden sie dabei vom Nationalen Programm Alkohol des Bundesamts für Gesundheit und dem Eidgenössischen Büro für Gleichstellung.

Programm und Online-Anmeldung

Kontakt: Helen Walker, Projektleiterin, walker@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 68

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Vorankündigung KAP Tagung 2015

Am 4. November 2015 findet in Bern die jährliche Fachtagung «Kantonale Aktionspläne Alkohol» (KAP) statt. Thema der diesjährigen KAP-Tagung ist die Früherkennung und Frühintervention in Zusammenhang mit dem problematischen Alkoholkonsum.

Die Eidg. Kommission für Alkoholfragen (EKAL), das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und die Eidg. Alkoholverwaltung (EAV) freuen sich, Interessierte am 4. November 2015 zur diesjährigen KAP-Tagung einzuladen. Die Tagung ist dem Thema «Früherkennung und Frühintervention bei problematischem Alkoholkonsum und Alkoholmissbrauch» (Arbeitstitel) gewidmet. Die Veranstaltung wird im Auftrag von BAG, EAV und EKAL vom Fachverband Sucht und vom Groupement Romand d’Etudes des Addictions (GREA) durchgeführt. Reservieren Sie sich das Datum schon heute!

Kontakt: Amanda Kiefer, Projektleiterin, kiefer@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 65

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Qualitätsmanagement: Beratungs- und Schulungsangebot quint-essenz

Im Auftrag von Gesundheitsförderung Schweiz führt RADIX 2015 unentgeltlich Beratungen und/oder Schulungen zu quint-essenz für private und öffentliche Institutionen sowie Fachpersonen der Gesundheitsförderung und Prävention durch.

Angeboten werden Beratungen und/oder Schulungen zum Qualitätssystem quint-essenz, zum Projektmanagement-Tool sowie zur Community-Plattform.

Ziel der Beratung/Schulung ist die institutionelle Verankerung von Qualitätsmanagement mit Hilfe von quint-essenz. Dies soll durch die Stärkung einer systematisierten Qualitäts-Entwicklung und der Anwendung der quint-essenz Qualitäts-Instrumente erfolgen und in der Community-Plattform sichtbar werden. Angesprochen sind dazu ganze Institutionen, einzelne Abteilungen oder Teams und Fachpersonen. Möglich sind auch follow up-Beratungen für Teilnehmende von bereits erfolgten öffentlichen Schulungen von quint-essenz. Diese haben zum Ziel, die Qualitätsentwicklung durch die systematische Nutzung von quint-essenz-Instrumenten zu stärken.

Gesundheitsförderung Schweiz trägt die Kosten für diese Beratungen und Schulungen wie folgt:
• Einführung und Schulung zu quint-essenz zur systematischen Nutzung in Institutionen (Teams oder Schlüsselpersonen): bis zu drei halbe Tage.
• Beratung von einzelnen Fachpersonen: bis zu einem halben Tag.
• Kurzberatungen: bis zu 2h.

Bei Interesse klärt eine Beratungsperson von quint-essenz den Bedarf Ihrer Institution telefonisch oder persönlich vor Ort ab, um gemeinsam mit Ihnen herauszufinden, ob und falls ja, welcher konkrete Bedarf besteht. Das Angebot ist flexibel und individuell anpassbar.

Kontakt: Radix, Christian Ingold, ingold@radix.ch

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