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Komatrinkende sollen Spitalaufenthalt selbst bezahlen

Wer wegen einer Alkoholvergiftung im Spital landet, soll die Notfallbehandlung selbst bezahlen. Dies soll künftig im Krankenversicherungsgesetz verankert sein – die entsprechende Vernehmlassung startete am 4. Juli 2014. Für Suchtfachleute ist dieses politische Ansinnen der falsche Weg. Er ist teuer, riskant und öffnet der Schuldfrage bei Spitalbehandlungen Tür und Tor. (07.2014)

Medienmitteilung der Koalition der Suchtfachorganisationen (pdf)

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Vernehmlassung Geldspielgesetz

Im Mai 2014 wurde die Vernehmlassung zum Geldspielgesetz (Bundesgesetz über die Geldspiele, BGS) eröffnet. Die Analyse des Fachverband Sucht zeigt, dass das Gesetz im Grossen und Ganzen unterstützt werden kann, aber zum Teil gravierende Mängel aufweist, was die Prävention und den Spielerschutz betrifft. Das Argumentarium der Suchtfachorganisationen geht auf diese Defizite ein und zeigt auf, welche Verbesserungen notwendig sind. Wenn Sie sich für diese Verbesserungen einsetzen möchten, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf: baumberger@fachverbandsucht.ch. Wir stellen Ihnen gerne weitere Unterlagen sowie eine Musterantwort für die Vernehmlassung zur Verfügung. (07.2014)

Offizielle Vernehmlassungsunterlagen
Übersicht über die wichtigsten Punkte der Gesetzgebung
Argumentarium (pdf)

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Präventionstag «Frühe Förderung – was geht uns das an?»
Am 11. September 2014 findet der 4. Präventionstag des Fachverbands Sucht statt. An diesem Tag mit dem provokativen Titel «Frühe Förderung: Was geht uns das an?» wird die Rolle der Suchtprävention in der Frühen Förderung diskutiert.

Dass in der Frühen Förderung geeignete Rahmenbedingungen, genügend Ressourcen und bedarfsgerechte Angebote zur Verfügung stehen, welche die Entwicklung der Lebenskompetenzen von Kindern begünstigen, ist nicht nur für Berufsgruppen des medizinischen und pädagogischen Bereichs ein grosses Ziel. Auch die Suchtprävention nimmt sich seit einigen Jahren diesem Thema an und dies mit gutem Grund – die suchpräventive Wirkung der Frühen Förderung kann wissenschaftlich nachgewiesen werden. Was unter der Frühen Förderung zu verstehen ist, welche professionellen Strukturen und Massnahmen in der Schweiz dafür existieren, und welche Rolle die Suchtprävention in diesem Bereich spielen soll, erfahren und diskutieren Sie am 11. September 2014 im Volkshaus in Zürich. Der öffentliche Teil des Präventionstags findet am Morgen statt (inklusive Mittagessen), der Nachmittag ist für Diskussionen innerhalb der Fachgruppen des Fachverbands Sucht reserviert.

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Fachtagung «Kooperation in der Suchthilfe – optimale Versorgung suchtkranker Menschen»

Sucht ist eine komplexe Krankheit, die nicht nur das Individuum betrifft, sondern auch dessen gesamtes Umfeld und die Gesellschaft. Für die optimale Behandlung Abhängigkeitserkrankter sind deshalb nicht einzelne Akteure der Suchthilfe gefordert, sondern ein Zusammenspiel aller Beteiligten aus der Suchthilfe und weiteren Gesundheits- und Versorgungsbereichen. Bei deren Koordination und Kooperation besteht heute aber aus vielfältigen Gründen ein grosses Optimierungspotenzial. Aus diesem Grund lädt der Fachverband Sucht zur Fachtagung «Kooperation in der Suchthilfe – Optimale Versorgung suchtkranker Menschen» ein.

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Literatur zum Thema «Hyperkonnektivität und Onlinesucht»

Für die Beurteilung der exzessiven Internetnutzung stehen in der Schweiz nur wenige wissenschaftliche Grundlagen zur Verfügung. Da dieses omnipräsente Thema aber nach wie vor viele Fragen aufwirft, haben der Fachverband Sucht und seine Partnerorganisation in der Suisse Romande, der GREA (Groupement Romand d'Etudes des Addition) eine internationale Literaturliste zusammengestellt. Die zweisprachige Bibliographie (d/f) beinhaltet Studien zum Thema «Hyperkonnektivität und Onlinesucht», Internetnutzung und Gamen sowie Untersuchungen, Bücher und Webseiten zu verwandten Themen– jeweils mit einer kurzen Beschreibung des Inhalts des Werkes. Die Liste richtet sich in erster Linie an (Sucht)Fachpersonen, kann aber auch Eltern, Lehrpersonen und weiteren Interessierten dienlich sein. Die Literaturliste wurde im Rahmen eines Projekts erarbeitet, das im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit durchgeführt wird. (07.2014)

Es lohnt sich, reinzuschauen!

 

Mehr Informationen zum Projekt bzw. zur nationalen ExpertInnengruppe «Hyperkonnektivität und Onlinesucht», die zur Beobachtung der aktuellen wissenschaftlichen Entwicklungen und zur Diskussion über die Auswirkungen im Sozial- und Gesundheitswesen ins Leben gerufen wurde, finden Sie unter folgendem Link.

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Merkblatt E-Zigarette/E-Shisha

E-Zigaretten sind auch in der Schweiz bereits sehr bekannt und vielerorts sehr einfach zu kaufen. Die Suchtpräventionsstelle der Stadt Zürich hat deshalb ein Merkblatt zu diesem Thema herausgegeben.

In E-Zigaretten werden Lösungsmittel mit Aroma-Stoffen und – je nach verwendeter Ampulle – Nikotin verdampft und inhaliert. Aktuell tauchen zudem vermehrt E-Shisha's auf. Das sind billige E-Zigaretten ohne Nikotin. E-Shisha's mit fruchtig, süssen Aroma-Stoffen und attraktiver Gestaltung sprechen vermehrt Kinder und Jugendliche an. Neben der Gesundheitsgefährdung besteht die Gefahr, dass der Konsum zum Einstieg in den Tabakkonsum verleitet. E-Zigaretten mit Nikotin sind nach aktuellem Stand des Wissens eine weniger gesundheitsschädigende Alternative für Rauchende. Trotzdem besteht nach wie vor das Problem der Abhängigkeit. Das Merkblatt der Suchtpräventionsstelle Stadt Zürich gibt viele Informationen rund um die E-Zigarette und E-Shisha’s. Zudem hat die Eidg. Kommission für Tabakprävention (EKTP) ihre Stellungnahme zu den E-Zigaretten überarbeitet und dem aktuellsten Stand des Wissens angepasst. (05.2014)

Merkblatt der Suchtpräventionsstelle Stadt Zürich

Stellungnahme der EKTP

Kontakt: Sandra Lehmann, Projektleiterin, lehmann@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 67

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Neue Themenhefte Suchtmonitoring Schweiz

Im Rahmen des Suchtmonitorings Schweiz, das vom Bundesamt für Gesundheit in Auftrag gegeben wird, wurden im ersten Halbjahr 2014 neue Themenhefte zu den Themen Cannabisgebrauch, Internetnutzung und E-Zigarette veröffentlicht.

Seit 2011 erhebt das Suchtmonitoring repräsentative Daten der Schweizer Bevölkerung zu den Themen Sucht und Konsum von psychoaktiven Substanzen. Im Zentrum stehen dabei Standardfragen zu den Substanzen Alkohol, Tabak und illegale Drogen, und es werden Personen ab 15 Jahren befragt. Zusätzlich zu den Standardfragen, die über den gesamten befragungszeitraum unverändert bleiben, werden in so genannten «Splits» jeweils zusätzliche Daten zu zusätzlichen Themen erhoben. Auf Basis dieser Daten wurden im ersten Halbjahr 2014 drei Themenhefte erarbeitet und publiziert: «Problematischer Cannabisgebrauch im Jahr 2012», «Internetnutzung und problematische Internetnutzung in der Schweiz im Jahr 2013», «Die E-Zigarette in der Schweiz im Jahr 2013». Alle Themenhefte sind auf der Website des Suchtmonitorings abrufbar. (05.2014)

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Alkoholbedingte Kosten in der Schweiz

Das Bundesamt für Gesundheit veröffentlicht eine neue Studie mit dem Titel «Alkoholbedingte Kosten in der Schweiz». Die Studie zeigt auf, dass Alkoholmissbrauch wegen den hohen Kosten, die er verursacht, nicht nur für die betroffenen Personen, sondern für die gesamte Gesellschaft eine Belastung ist. Die gesellschaftlichen Kosten des Alkoholkonsums in der Schweiz betrugen im Jahr 2010 rund 4.2 Milliarden Franken. Die Wirtschaft trägt den grössten Teil dieser Kosten, nämlich 80%. Die restlichen Ausgaben fallen im Gesundheitswesen und in der Strafverfolgung an. (04.2014)

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Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) veröffentlicht drei neue Studien

Anlässlich der Veranstaltung «Austausch Sucht - Fokus Jugendliche» vom 13. Februar 2014 veröffentlichte das BAG die folgenden drei neuen Studien:

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Zum Wohl! Interaktives Theaterstück zum Alkoholkonsum

Mit «Zum Wohl!» schuf das Theater KNOTENPUNKT ein neues, interessantes Angebot für Fachpersonen, Angehörige und Öffentlichkeit zum Thema Alkoholprobleme.

Mit einem interaktiven Theaterstück zum Alkoholkonsum kann der Umgang mit Konflikten, die mit diesem Thema verbunden sind, auf innovative Weise geübt werden: Lösungsansätze werden dabei nicht nur diskutiert – vielmehr wird das Publikum durch gezielte Moderation dazu animiert, aktiv ins Geschehen einzugreifen, seine Sicht der Dinge einzubringen und seine Lösungsideen direkt auszuprobieren. So erleben die ZuschauerInnen die Folgen des eigenen Handelns unmittelbar. Zum Wohl! wurde gemeinsam mit ExpertInnen entwickelt und wird vom Nationalen Programm Alkohol des Bundesamts für Gesundheit unterstützt.

www.theater-knotenpunkt.ch

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Safe Zone: Online-Beratung für Suchtfragen

Am 7. April 2014 ist SafeZone gestartet – das Schweizerische Online-Portal zu Suchtfragen für Betroffene, Angehörige und Fachpersonen.

Safe Zone bietet mit qualifizierten Fachpersonen aus den Bereichen Prävention, Therapie, Schadensminderung und Selbsthilfe zeitgemässe, qualitativ hochstehende Online-Beratungsdienstleistungen im Suchtbereich an. Dazu gehören unter anderem Mail-, Chat- und Forenberatungen sowie Online- Selbsttests. Das Online-Portal wurde von Infodrog, der Schweizerischen Koordinations- und Fachstelle Sucht zusammen mit Suchtfachpersonen aus acht Kantonen entwickelt. SafeZone ist ein Angebot des Bundesamtes für Gesundheit, das in Zusammenarbeit mit Kantonen, Suchtfachstellen und weiteren Partnern umgesetzt wird. (05.2014)

safezone.ch

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Tabakprävention in Suchteinrichtungen: Das FTGS unterstützt Sie

Im Juni 2013 wurde das Forum Tabakprävention und Behandlung der Tabakabhängigkeit in Gesundheitsinstitutionen Schweiz (FTGS) gegründet. Seine Angebote richten sich auch an Institutionen der Suchthilfe.

Das FTGS fördert die Verbreitung und langfristige Umsetzung nationaler und internationaler Standards für tabakfreie Gesundheitsinstitutionen und unterstützt die Vernetzung und den regelmässigen Informationsaustausch zwischen Fachpersonen. Es bietet regelmässig Fortbildungen zu aktuellen Themen an und unterstützt seine Mitglieder dabei, ihre Massnahmen der Tabakentwöhnung in den Medien bekannt zu machen. Weitere Informationen zu den Tätigkeiten des FTGS sowie zum Nutzen für Mitglieder finden sich unter frgs.ch. (05.2014)

Kontakt: Susann Koalick, Präsidentin FTGS, contact@ftgs.ch

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