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Global Drug Survey 2015
Drogenkonsum ist menschlich und Bestandteil unserer Gesellschaft. Viele Menschen sprechen darüber, Mythen sind oft anzutreffen, aber selten wird so darüber berichtet, dass dies die Sicht der Konsumenten und Konsumentinnen realistisch widerspiegelt. Der Global Drug Survey (GDS) soll dies ändern: Der GDS ist eine unabhängige, internationale Umfrage zum Drogenkonsum. Die Angaben werden vertraulich und nicht wertend behandelt und helfen, den Drogenkonsum in der Schweiz besser zu verstehen und Angebote der Prävention und Schadensminderung zu verbessern.

Der Fokus des GDS 2015 liegt unter anderem neu auch auf dem Neuroenhancement (Hirndoping), dem Performance Enhancement (Anabolika etc.), auf dem Bezug der Drogen über das Internet (Darknet) und den Gründen für den Konsumstopp einzelner Substanzen.

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Der Ständerat korrigiert die Entscheide des Nationalrats zumindest teilweise zugunsten der Prävention

Am 24.11.2014 hat der Ständerat zum zweiten Mal das Alkoholgesetz diskutiert und dabei die Entscheide des Nationalrats zumindest teilweise zugunsten der Prävention und Suchthilfe korrigiert. So hat er die sogenannte Ausbeutesteuer wieder aus dem Gesetz gestrichen, die zu erheblichen finanziellen Einbussen für die Prävention geführt hätte, und sich erneut für ein Nachtverkaufsverbot für alkoholische Getränke ausgesprochen.

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Totalrevision des Alkoholgesetzes: mutige Entscheidungen gefragt

Am 24. November 2014 berät der Ständerat zum zweiten Mal die Totalrevision des Alkoholgesetzes. Für die Suchtfachorganisationen ist klar: Um den missbräuchlichen Alkoholkonsum einzudämmen, tragische Schicksale zu vermeiden und die Gesundheit der Bevölkerung zu stärken, braucht es griffige Massnahmen. Dazu gehören eine Einschränkung der Verkaufszeiten, ein Mindestpreis auf alkoholischen Getränken sowie ein Verbot von Lockvogelangeboten für Spirituosen. Hingegen darf auf keinen Fall an den Mitteln für die Prävention gespart werden.

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Übermässiger Alkoholkonsum: Eine Bestrafung bringt nichts

Wer wegen übermässigen Alkoholkonsums hospitalisiert wird, soll die Kosten dafür in Zukunft selber bezahlen. Heute (31.10.2014) endet die Vernehmlassung zu einer entsprechenden Revision des Krankenversicherungsgesetzes (KVG). Aus Sicht der Suchtfachorganisationen ist dieser Ansatz alles andere als zielführend: Von ihm ist kein präventiver Mehrwert zu erwarten. Vielmehr erschwert er den Zugang für Betroffene zu Beratung und Therapie und gefährdet die Gesundheit der Betroffenen. Der Fachverband Sucht hat die Vorlage in der Vernehmlassung heftig bekämpft und nimmt, zusammen mit anderen NGO der Prävention und Suchthilfe, in dieser Medienmitteilung nun auch noch öffentlich Stellung dazu. (31.10.2014)

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Fortbildung Nikotinberatung und Nikotinentwöhnung

Das Forum Tabakprävention und Behandlung der Tabakabhängigkeit in Gesundheitsinstitutionen Schweiz (FTGS) bietet ganz neu eine Fortbildung in der Nikotinberatung und -entwöhnung an.

Die Fortbildung «Nikotinberatung und Nikotinentwöhnung» wurde nach internationalen Standards, Leitlinien und Best Practice-Modellen in der Tabakentwöhnung erstellt. Sie umfasst 6 Module, welche unabhängig voneinander besucht werden können. Dies ermöglicht es den TeilnehmerInnen, die für sie passenden Bausteine entsprechend ihrer Vorkenntnisse und Bedürfnisse auszuwählen. Die Fortbildung wurde in Österreich im Auftrag des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger SV als Fortbildungsangebot für Gesundheitsberufe entwickelt - mit dem Ziel, ein einheitliches qualitativ hochstehendes Vorgehen in der RaucherInnenberatung und -entwöhnung zu erlangen. Seit 2012 werden diese Fortbildungen erfolgreich durchgeführt. Das FTGS bietet sie als exklusiver Kooperationspartner der VAEB (Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau) und des Instituts für Gesundheitsförderung und Prävention GmbH IfGP (Urheber und Eigentümer der Fortbildung) in der Schweiz an.

Zielgruppen der Fortbildung sind: Fachpersonen aus dem Gesundheits- und Sozialwesen (Nikotinberatung) sowie PsychologInnen und ÄrtzInnen (Nikotinberatung und -entwöhnung).

Der Durchführungszeitraum ist Januar bis Oktober 2015, Kursort ist Zürich

Weitere Informationen zu den einzelnen Kursmodulen und Anmeldung


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Parlamentarische Initiative «Komatrinkende»

Anfang Juli wurde die Parlamentarische Initiative «Komatrinkende sollen Aufenthalt im Spital und in Ausnüchterungszelle selbst bezahlen» in Vernehmlassung geschickt. Die Initiative verlangt, dass Personen, die wegen übermässigen Alkoholkonsums hospitalisiert werden, alle Kosten zu 100% selbst übernehmen müssen.

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Tabakproduktegesetz in Vernehmlassung

Noch bis am 12. September 2014 läuft die Vernehmlassung zum Tabakproduktegesetz. Der Fachverband Sucht nimmt dazu Stellung. Mehr

Tabakprodukte werden in Zukunft nicht mehr wie bisher im Lebensmittelgesetz, sondern in einem neuen, separaten Tabakproduktegesetz geregelt, das zu diesem Zweck neu erarbeitet wurde. Spätestens 2019 soll das neue Tabakproduktegesetz in Kraft treten. Es regelt Vermarktung, Werbung und Abgabe von Tabakprodukten sowie Information zu den Gesundheitsgefahren. Der Fachverband Sucht hat dazu eine Stellungnahme erarbeitet und stellt diese den Mitgliedern gerne zur Verfügung. (09.2014)

Kontakt: Sandra Lehmann, Projektleiterin,lehmann@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 67

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Komatrinkende sollen Spitalaufenthalt selbst bezahlen

Wer wegen einer Alkoholvergiftung im Spital landet, soll die Notfallbehandlung selbst bezahlen. Dies soll künftig im Krankenversicherungsgesetz verankert sein – die entsprechende Vernehmlassung startete am 4. Juli 2014. Für Suchtfachleute ist dieses politische Ansinnen der falsche Weg. Er ist teuer, riskant und öffnet der Schuldfrage bei Spitalbehandlungen Tür und Tor. (07.2014)

Medienmitteilung der Koalition der Suchtfachorganisationen (pdf)

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Konferenz «Gute Praxis in der Tabakentwöhnung»

Am 3. November 2014 findet in der Klinik Barmelweid (AG) die 2. Deutschsprachige Dreiländerkonferenz für ENSH-Mitglieder und interessierte Fachpersonen aus Gesundheitseinrichtungen sowie der Tabakprävention und Tabakentwöhnung statt.

Die Sektionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz des internationalen Netzwerks ENSH (Global Network for Tobacco Free Health) führen im November ihre zweite gemeinsame Fachtagung durch. Diesmal findet sie in der Schweiz statt, und Thema sind Good Practices der Tabakentwöhnung. Inputreferate zu Themen wie «Nikotinentwöhnung in einer Suchtklinik» führen in die Thematik ein, bevor Good Practice-Beispiele vorgestellt werden (z.B. «Rauchfrei pflegen – Chancen für die Ausbildung und Klinik» oder «Qualifizierung für Gesundheitsberufe in Raucherberatung und -entwöhnung. Erfahrungen und Ausblick») und die Frage nach der guten Praxis in der Tabakentwöhnung unter den Teilnehmenden diskutiert wird.

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Suchtmonitoring Schweiz: Die neuen Daten sind da

Am 27.Oktober 2014 hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) die Ergebnisse aus der Suchtmonitoring-Befragung 2013 publiziert.

2013 hat das BAG zum Dritten Mal Daten im Rahmen des schweizerischen Suchtmonitorings erhoben und die Schweizer Bevölkerung telefonisch zu ihrem Umgang mit psychoaktiven Substanzen befragt. Verglichen mit der ersten Befragung?im Jahr 2011 ist der Konsum von Alkohol, Tabak und illegalen Drogen überwiegend stabil geblieben.

Der ausführliche Bericht «Suchtmonitoring Schweiz. Konsum von Alkohol, Tabak und illegalen Drogen in der Schweiz im Jahr 2013» findet sich hier.

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Geldspielgesetz (BGS): Vernehmlassung abgeschlossen

Am 20. August 2014 endete die Vernehmlassung zum neuen Geldspielgesetz (BGS), welches der Bundesrat im April als Entwurf publiziert hatte. Der Fachverband Sucht hat dazu Stellung genommen. Weiter

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Zielgruppenspezifische Angebote in der stationären Suchttherapie

Die Koordinationsstelle act-info-FOS hat im Oktober 2014 den Bericht «Zielgruppenspezifische Angebote in der stationären Suchttherapie – Spezialisierungen, Spannungsfelder und was wir aus den Erfahrungen spezialisierter Einrichtungen lernen können» publiziert.

Seit vielen Jahren führt die Koordinationsstelle act-info-FOS Sitzungen zu ausgewählten praxisrelevanten Themen durch. Die Treffen, die dem Austausch zwischen Forschung und Praxis dienen, werden in einem Bericht dokumentiert. Für die diesjährige «Jahresberichtssitzung» wurde das Thema Zielgruppenspezifische Angebote in der stationären Suchttherapie gewählt. Die dazu eingeladenen ReferentInnen gingen folgenden Fragen nach:
– Welche und wie viel Spezialisierung brauchen wir im stationären Therapiebereich?
– Welche Rolle spielt die Finanzierungspolitik bei dieser Entwicklung?
– Ist Spezialisierung die Zukunft der stationären Suchttherapie?
– Welche Herausforderung stellen bestimmte Zielgruppen an die Einrichtung?
– Welche Voraussetzungen müssen für eine Spezialisierung erfüllt sein?
– Was können wir von spezialisierten Einrichtungen lernen?

Ihre Beiträge geben einen Einblick in den vielfältigen Therapiealltag mit unterschiedlichen KlientInnenengruppen, in die Herausforderungen, Möglichkeiten und Grenzen der wichtigen Arbeit.

Der Bericht steht zum Download zur Verfügung.

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