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Soirée Cannabis – Regulierung des Cannabismarktes: zum Wohl oder zum Schaden des Konsumenten?
Mittwoch, 8. April 2015 / 16.00 bis 18.00 Uhr / Volkshaus Zürich

Seit einigen Monaten wird in zahlreichen Schweizer Städten aktiv darüber diskutiert, ob der Cannabismarkt reguliert werden soll. Dies würde bedeuten, dass Produktion, Handel, Besitz und Konsum von Cannabis in Zukunft erlaubt, aber strengen Auflagen und Vorschriften unterworfen wären. Während die Vorteile eines regulierten Cannabismarktes (Reduktion des Schwarzmarktes und der damit verbundenen Kriminalität, Erhöhung des Sicherheitsempfindens der Bevölkerung, Qualitätskontrolle beim Anbau von Cannabis, bessere Informations- und Präventionsmöglichkeiten, Wegfall der Kosten für die strafrechtliche Verfolgung erwachsener Konsumierender usw.) vielen einleuchten, bestehen grosse Unsicherheiten in Bezug auf das Gefährdungspotenzial der Substanz und die langfristigen psycho-sozialen Auswirkungen für die Konsumierenden. An dieser Veranstaltung des Fachverbands Sucht mit Referat und Podiumsdiskussion werden diese Fragen beleuchtet.

– Detailinformationen (pdf)


Aufgrund des grossen Interesses, sind keine Anmeldungen mehr möglich. Der Einlass kann ohne Anmeldung verweigert werden.

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Fachgruppentag 2015
Mittwoch, 20. Mai 2015, Volkshaus Zürich

Alle zwei Jahre führt der Fachverband Sucht den Fachgruppentag durch. An diesem Tag treffen sich die Mitglieder der Fachgruppen des Fachverbands Sucht sowie weitere interessierte Fachpersonen aus der Prävention und Suchthilfe zum Austausch und zur Bearbeitung eines übergeordneten gemeinsamen Themas – eines Themas, das möglichst die gesamte Landschaft der Präventions- und Suchtfachleute betrifft und interessiert. Der Anlass unterstützt das gegenseitige Kennenlernen und den Austausch unter Fachleuten über alle Fachgruppen, Professionen, Tätigkeits- und Aufgabengebiete hinweg.

Informationen und Anmeldung

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Zweiter Tätigkeitsbericht Safer Nightlife Schweiz
Anfang Jahr hat das Kompetenznetz Safer Nightlife Schweiz (SNS) seinen Tätigkeitsbericht 2013/14 publiziert. Der Bericht enthält einen bunten Strauss spannender Informationen.

Neben den Standardthemen wie den Aktivitäten der Institutionen, die im Nachtleben tätig sind, und dem Drug Checking umfasst der Tätigkeitsbericht des SNS 2013/2014 auch die Syntheseberichte zum Global Drug Survey und zur Früherkennung und Frühintervention im Nachtleben sowie eine erstmalige Bestandesaufnahme zum Kokain-, Ecstasy- und Amphetaminkonsum in der Schweiz.

Das Kompetenznetz SNS wurde im Jahre 2011 gegründet und befasst sich mit dem Nachtleben, dem Substanzkonsum im Nachtleben und den damit verbundenen Risiken. Es dient als Informations- und Anlaufstelle zu diesen Themen, koordiniert und vernetzt AkteurInnen aus Forschung und Praxis und erarbeitet Grundlagen für Fachleute, Gemeinden, Städte und Kantone.

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KAP-Tagung und KAP plus Veranstaltungen 2015

Die Daten der KAP-Tagung sowie der KAP plus-Veranstaltungen (KAP – Kantonale Aktionspläne Alkohol) für das Jahr 2015 stehen fest.

Um den Alkoholproblemen auf nationaler wie kantonaler Ebene wirksam und vernetzt entgegen zu treten, führt die Eidgenössische Kommission für Alkoholfragen (EKAL) in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) und der Eidgenössischen Alkoholverwaltung (EAV) jährlich eine KAP-Tagung sowie zwei halbtägige KAP plus-Veranstaltungen in der Deutschschweiz und eine KAP plus-Veranstaltung in der Westschweiz durch. Zielgruppe der Tagung sind Fachleute und VertreterInnen kantonaler Direktionen, die sich in ihrem Alltag mit alkoholpolitischen Fragestellungen beschäftigen.

Am 3. Juni 2015 findet die erste halbtägige KAP plus-Veranstaltung zum Thema «Alkoholverkauf über das Internet» (Arbeitstitel) in Luzern statt. Die zweite KAP plus-Veranstaltung in der Deutschschweiz wird am 26. August 2015 in Solothurn durchgeführt. Die nationale KAP-Tagung findet am 4. November 2015 in Bern statt.

Die Tagungsdokumentation der letzten KAP-Tagung ist unter www.kap-pac.ch zu finden.

Kontakt: Sandra Lehmann, Projektleiterin, lehmann@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 67

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Safe the Date: Präventionstag 2015
Am 8. September 2015 findet der diesjährige Präventionstag des Fachverbands Sucht statt – diesmal zum Thema der Evidenzbasierung in der (Sucht)prävention.

Der Präventionstag hat sich als fester Bestandteil der Angebote des Fachverbands Sucht etabliert und findet 2015 bereits zum fünften Mal statt. Die Geschäftsstelle darf dabei auch in diesem Jahr auf die tatkräftige konzeptionelle und organisatorische Unterstützung der Fachgruppen Prävention und Stellenleitende Prävention zählen. Gegenstand des diesjährigen Präventionstags ist die Evidenzbasierung in der (Sucht)prävention.

Weitere Informationen sowie das Programm zum Anlass stehen Ihnen ca. ab Juni 2015 auf dieser Website zur Verfügung.

Kontakt: Helen Walker, Projektleiterin, walker@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 68

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«Das doppelte Tabu: Häusliche Gewalt und Alkohol»

Am 23. September 2015 führt der Fachverband Sucht zusammen mit der Schweizerischen Konferenz gegen Häusliche Gewalt in Bern eine interdisziplinäre Fachtagung zum Thema «Häusliche Gewalt und Alkohol» durch.

Mit der Publikation der Studie «Gewalt in der Partnerschaft und Alkohol» von Social Insight im Jahr 2013 wurden Politik und Öffentlichkeit, aber auch die betroffenen Fachbereiche in der Schweiz auf das Ausmass der Dualproblematik der Häuslichen Gewalt und des Alkohols aufmerksam. Die Studie zeigt neben dem hohen Aufkommen dieser Dualproblematik auch, dass es in der Schweiz in der Praxis noch an Wissen und methodischen Ansätzen zur Beratung/Begleitung von Betroffenen fehlt, und dass die Kooperationen zwischen den involvierten Disziplinen ausbaufähig sind.

Um diese Defizite anzugehen, haben der Fachverband Sucht und die Schweizerische Konferenz gegen häusliche Gewalt (SKHG) ein Projekt lanciert mit dem Ziel, diese Situation zu verbessern. Ein Schwerpunkt dieses Projekts ist die Fachtagung «Das doppelte Tabu: Häusliche Gewalt und Alkohol», die am 23. September 2015 in Bern stattfindet. Sie hat zum Ziel, den Dialog unter den Fachpersonen der verschiedenen betroffenen Disziplinen (Opferberatung, Beratung für Gewaltausübende, Schutzeinrichtungen, Suchtberatungsstellen, Interventionsstellen gegen häusliche Gewalt usw.) zu fördern und zu vertiefen. Zudem werden Praxisbeispiele vorgestellt und diskutiert sowie erste Empfehlungen für den Umgang mit der Dualproblematik in der Praxis erarbeitet.

Sichern Sie sich das Datum schon heute! Ausführliche Informationen zum Programm und die Möglichkeit sich anzumelden, finden Sie ca. ab Mitte Juni 2014 auf dieser Website.

Kontakt: Helen Walker, Projektleiterin, walker@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 68

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Global Drug Survey 2015
Drogenkonsum ist menschlich und Bestandteil unserer Gesellschaft. Viele Menschen sprechen darüber, Mythen sind oft anzutreffen, aber selten wird so darüber berichtet, dass dies die Sicht der Konsumenten und Konsumentinnen realistisch widerspiegelt. Der Global Drug Survey (GDS) soll dies ändern: Der GDS ist eine unabhängige, internationale Umfrage zum Drogenkonsum. Die Angaben werden vertraulich und nicht wertend behandelt und helfen, den Drogenkonsum in der Schweiz besser zu verstehen und Angebote der Prävention und Schadensminderung zu verbessern.

Der Fokus des GDS 2015 liegt unter anderem neu auch auf dem Neuroenhancement (Hirndoping), dem Performance Enhancement (Anabolika etc.), auf dem Bezug der Drogen über das Internet (Darknet) und den Gründen für den Konsumstopp einzelner Substanzen.

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Qualitätsmanagement: Beratungs- und Schulungsangebot quint-essenz

Im Auftrag von Gesundheitsförderung Schweiz führt RADIX 2015 unentgeltlich Beratungen und/oder Schulungen zu quint-essenz für private und öffentliche Institutionen sowie Fachpersonen der Gesundheitsförderung und Prävention durch.

Angeboten werden Beratungen und/oder Schulungen zum Qualitätssystem quint-essenz, zum Projektmanagement-Tool sowie zur Community-Plattform.

Ziel der Beratung/Schulung ist die institutionelle Verankerung von Qualitätsmanagement mit Hilfe von quint-essenz. Dies soll durch die Stärkung einer systematisierten Qualitäts-Entwicklung und der Anwendung der quint-essenz Qualitäts-Instrumente erfolgen und in der Community-Plattform sichtbar werden. Angesprochen sind dazu ganze Institutionen, einzelne Abteilungen oder Teams und Fachpersonen. Möglich sind auch follow up-Beratungen für Teilnehmende von bereits erfolgten öffentlichen Schulungen von quint-essenz. Diese haben zum Ziel, die Qualitätsentwicklung durch die systematische Nutzung von quint-essenz-Instrumenten zu stärken.

Gesundheitsförderung Schweiz trägt die Kosten für diese Beratungen und Schulungen wie folgt:
• Einführung und Schulung zu quint-essenz zur systematischen Nutzung in Institutionen (Teams oder Schlüsselpersonen): bis zu drei halbe Tage.
• Beratung von einzelnen Fachpersonen: bis zu einem halben Tag.
• Kurzberatungen: bis zu 2h.

Bei Interesse klärt eine Beratungsperson von quint-essenz den Bedarf Ihrer Institution telefonisch oder persönlich vor Ort ab, um gemeinsam mit Ihnen herauszufinden, ob und falls ja, welcher konkrete Bedarf besteht. Das Angebot ist flexibel und individuell anpassbar.

Kontakt: Radix, Christian Ingold, ingold@radix.ch

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Der Ständerat korrigiert die Entscheide des Nationalrats zumindest teilweise zugunsten der Prävention

Am 24.11.2014 hat der Ständerat zum zweiten Mal das Alkoholgesetz diskutiert und dabei die Entscheide des Nationalrats zumindest teilweise zugunsten der Prävention und Suchthilfe korrigiert. So hat er die sogenannte Ausbeutesteuer wieder aus dem Gesetz gestrichen, die zu erheblichen finanziellen Einbussen für die Prävention geführt hätte, und sich erneut für ein Nachtverkaufsverbot für alkoholische Getränke ausgesprochen.

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Übermässiger Alkoholkonsum: Eine Bestrafung bringt nichts

Wer wegen übermässigen Alkoholkonsums hospitalisiert wird, soll die Kosten dafür in Zukunft selber bezahlen. Heute (31.10.2014) endet die Vernehmlassung zu einer entsprechenden Revision des Krankenversicherungsgesetzes (KVG). Aus Sicht der Suchtfachorganisationen ist dieser Ansatz alles andere als zielführend: Von ihm ist kein präventiver Mehrwert zu erwarten. Vielmehr erschwert er den Zugang für Betroffene zu Beratung und Therapie und gefährdet die Gesundheit der Betroffenen. Der Fachverband Sucht hat die Vorlage in der Vernehmlassung heftig bekämpft und nimmt, zusammen mit anderen NGO der Prävention und Suchthilfe, in dieser Medienmitteilung nun auch noch öffentlich Stellung dazu. (31.10.2014)

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Fortbildung Nikotinberatung und Nikotinentwöhnung

Das Forum Tabakprävention und Behandlung der Tabakabhängigkeit in Gesundheitsinstitutionen Schweiz (FTGS) bietet ganz neu eine Fortbildung in der Nikotinberatung und -entwöhnung an.

Die Fortbildung «Nikotinberatung und Nikotinentwöhnung» wurde nach internationalen Standards, Leitlinien und Best Practice-Modellen in der Tabakentwöhnung erstellt. Sie umfasst 6 Module, welche unabhängig voneinander besucht werden können. Dies ermöglicht es den TeilnehmerInnen, die für sie passenden Bausteine entsprechend ihrer Vorkenntnisse und Bedürfnisse auszuwählen. Die Fortbildung wurde in Österreich im Auftrag des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger SV als Fortbildungsangebot für Gesundheitsberufe entwickelt - mit dem Ziel, ein einheitliches qualitativ hochstehendes Vorgehen in der RaucherInnenberatung und -entwöhnung zu erlangen. Seit 2012 werden diese Fortbildungen erfolgreich durchgeführt. Das FTGS bietet sie als exklusiver Kooperationspartner der VAEB (Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau) und des Instituts für Gesundheitsförderung und Prävention GmbH IfGP (Urheber und Eigentümer der Fortbildung) in der Schweiz an.

Zielgruppen der Fortbildung sind: Fachpersonen aus dem Gesundheits- und Sozialwesen (Nikotinberatung) sowie PsychologInnen und ÄrtzInnen (Nikotinberatung und -entwöhnung).

Der Durchführungszeitraum ist Januar bis Oktober 2015, Kursort ist Zürich

Weitere Informationen zu den einzelnen Kursmodulen und Anmeldung


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Fachverband Sucht, Weinbergstrasse 25, 8001 Zürich, T 044 266 60 60, F 044 266 60 61, info@fachverbandsucht.ch | Sitemap | Impressum © 2012, Fachverband Sucht