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Spenden ist eine Form der Solidarität. Informationen, wie auch Sie uns unterstützen können finden Sie hier.

 

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Fachverband Sucht :: mit wirkung.SafeZone

Drogenpolitik mit Zukunft: Entkriminalisierung/Legalisierung des Konsums und Reglementierung des Handels

Die Nationale Arbeitsgemeinschaft Suchtpolitik NAS-CPA veröffentlicht ein Grundlagenpapier, das die heutige Drogenpolitik als unzulänglich outet. Die darin präsentierte Analyse belegt erstmals mit Zahlen, dass es für eine zukunftsfähige Schweizer Drogenpolitik neue Ansätze braucht. Die Resultate stützen die Städte, die Cannabis versuchsweise kontrolliert abgeben wollen. (04.2014)

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Parl. In. «Komatrinker sollen Aufenthalte im Spital und in Ausnüchterungszellen selber bezahlen» – Informationsanlass am 15. Mai 2014 in Bern.

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Im Juni 2014 wird der Vorschlag zur Umsetzung der Parlamentarischen Initiative «Komatrinker sollen Aufenthalte im Spital und in Ausnüchterungszellen selber bezahlen» in Vernehmlassung gehen. Die Initiative verlangt, dass Rausch- und Komatrinkende für ihre medizinische Notversorgung selber aufkommen müssen. Wird sie umgesetzt, wird ein Präzedenzfall geschaffen, indem das Solidaritätsprinzip aufgehoben wird, auf dem unser Krankenkassensystem beruht. Damit gerät die Finanzierung weiterer Leistungen, die heute im Rahmen der obligatorischen Grundversicherung erbracht werden, in Gefahr. Dazu gehört zum Beispiel die Übernahme der Gesundheitskosten Übergewichtiger, der Therapiekosten (ehemaliger) Tabakkonsumierender oder der heroin- bzw. substitutionsgestützten Behandlung Drogenabhängiger. Die Initiative muss mit vereinten Kräften bekämpft werden. Der Fachverband Sucht lädt deshalb am 15. Mai 2014 zusammen mit weiteren Fachorganisationen aus dem Suchtbereich zu einer Informationsveranstaltung ein (09.15 - 11.45 Uhr, Kongresszentrum Allresto, Bern). (04.2014)

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Alkoholbedingte Kosten in der Schweiz

Das Bundesamt für Gesundheit veröffentlicht eine neue Studie mit dem Titel «Alkoholbedingte Kosten in der Schweiz». Die Studie zeigt auf, dass Alkoholmissbrauch wegen den hohen Kosten, die er verursacht, nicht nur für die betroffenen Personen, sondern für die gesamte Gesellschaft eine Belastung ist. Die gesellschaftlichen Kosten des Alkoholkonsums in der Schweiz betrugen im Jahr 2010 rund 4.2 Milliarden Franken. Die Wirtschaft trägt den grössten Teil dieser Kosten, nämlich 80%. Die restlichen Ausgaben fallen im Gesundheitswesen und in der Strafverfolgung an. (04.2014)

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Bericht der Global Commission on Drug Policy (GCDP)

Der dritte Bericht der GCDP mit dem Titel «Die verheerenden Auswirkungen des Drogenkriegs auf die Volksgesundheit: Die versteckte Hepatitis-C-Epidemie» liegt nun auch in Deutsch vor.

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Der Nationale Aktionstag Alkoholprobleme findet dieses Jahr am 8. Mai 2014 statt. Das Motto des Aktionstages lautet: „Alkohol gegen Stress – Stress mit Alkohol“. Es ist ein Thema, mit dem viele auch eine Verbindung zu eigenem Konsumverhalten herstellen können. Viele erklären, dass nach einem stressigen Tag ein Bier helfe, abzuschalten.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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Das Thema «Arbeitslosigkeit und Sucht» spielt nicht nur im Alltag von Fachpersonen aus dem Suchtbereich, sondern auch für Professionelle aus den Gebieten der Arbeitsvermittlung und der Arbeitsintegration eine zunehmend wichtige Rolle. Was für Zusammenhänge zwischen diesen Phänomenen bestehen und wie in der Schweiz die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen involvierten Fachwelten aussieht, können Sie an der Pilotveranstaltung «Arbeitslosigkeit und Sucht» erfahren – Donnerstag, 5. Juni 2014, Volkshaus Zürich.

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Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) veröffentlicht drei neue Studien

Anlässlich der Veranstaltung «Austausch Sucht - Fokus Jugendliche» vom 13. Februar 2014 veröffentlichte das BAG die folgenden drei neuen Studien:

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Zukunft der Tabakprävention
Jubiläumstagung von Züri Rauchfrei, 24. Juni 2014, Zürich

Dieses Jahr wird Züri Rauchfrei 20 jährig. Zu diesem Anlass findet am 24. Juni 2014 eine Fachtagung zur Zukunft der Tabakprävention statt.

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Fachtagung «Kooperation in der Suchthilfe»
Optimale Versorgung suchtkranker Menschen

Mittwoch, 29. Oktober 2014, Volkshaus Zürich

Sucht ist eine komplexe Krankheit, die nicht nur das Individuum betrifft, sondern auch dessen gesamtes Umfeld und die Gesellschaft. Für die optimale Behandlung Abhängigkeitserkrankter sind deshalb nicht einzelne AkteurInnen der Suchthilfe gefordert, sondern ein Zusammenspiel aller Beteiligten aus der Suchthilfe und weiteren Gesundheits- und Versorgungsbereichen. Bei deren Koordination und Kooperation besteht heute aber aus vielfältigen Gründen ein grosses Optimierungspotenzial. Aus diesem Grund lädt der Fachverband Sucht zur Fachtagung «Kooperation in der Suchthilfe. Optimale Versorgung suchtkranker Menschen» ein.

Tagungsinhalte
In Fachreferaten wird aufgezeigt, welche Elemente die Kooperation und Koordination innerhalb der Suchthilfe sowie zwischen der Suchthilfe und anderer Bereiche beeinflussen, und in welcher Form. Ausgehend von diesen Ausführungen sowie anhand konkreter Praxisbeispiele erörtern die Teilnehmenden gemeinsam und systematisch, welche Faktoren die Kooperation und Koordination bei der Versorgung suchtkranker Menschen fördern oder hemmen. Auf dieser Basis wiederum werden gemeinsam konkrete Handlungsfelder definiert und formuliert, die in Zukunft zur Optimierung der Zusammenarbeit in der Suchthilfe bearbeitet werden müssen.

Zielgruppen
Die Fachtagung richtet sich an alle AkteurInnen, die dem System der Suchthilfe im engen Sinn angehören: Mitarbeitende der stationären und der ambulanten Suchthilfe, der Schadenminderung und Überlebenshilfe, der Nachsorge, SuchtmedizinerInnen, Angehörige von Netzwerken im Suchtbereich usw.

Save the Date
Reservieren Sie sich den 29. Oktober 2014 schon heute. Weitere Informationen (Programm und Anmeldemöglichkeiten) folgen bzw. sind ab Ende Mai / Anfang Juni auf dieser Website erhältlich.

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Elektrische Zigarette: Bericht und Stellungnahme des FTGS

Seit einigen Jahren boomt der Markt der elektrischen Zigarette (E-Zigarette), da diese als «sichere Zigarette» deklariert wird, mit der zudem die Entwöhnung von Tabak wesentlich leichter gelingen soll. In der Schweiz existiert die E-Zigarette seit April 2012. Sie ist in der Regel nikotinfrei und deshalb auch nicht als Tabakfabrikat eingestuft. Im Hinblick auf die Erarbeitung des Tabakproduktegesetzes durch das Bundesamt für Gesundheit BAG wird diese Regelung derzeit in Fachwelt und Medien heftig diskutiert.

Das Forum Tabakprävention und Behandlung von Tabakabhängigkeiten in Gesundheitsinstitutionen Schweiz (FGTS) hat nun einen Bericht und eine Stellungnahme dazu verfasst, die vom Fachverband Sucht unterstützt wird.

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Fünf Jahre nach der Teilrevision des Betäubungsmittelgesetzes: eine Bilanz

Am 30. November 2008 haben die Schweizer Bürgerinnen und Bürger die Teilrevision des Betäubungsmittelgesetzes angenommen. Damit wurde die erfolgreiche Viersäulen-Drogenpolitik der Schweiz gesetzlich verankert. Trotzdem dauert die drogenpolitische Debatte auch fünf Jahre nach diesem Moment an, und die Drogenprobleme konnten nicht alle gelöst werden. Wir sind also weiterhin gefordert, uns für eine wirksame Drogenpolitik einzusetzen, die es versteht, die Ansprüche an Gesundheit und soziale Integration sowie Sicherheit, Solidarität und Föderalismus in Einklang zu bringen.

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Nothilfe bei Alkoholvergiftungen in Zukunft gefährdet

Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrats (SGK-N) hat gestern entschieden, der Parl. Initiative Bortoluzzi Folge zu leisten. Damit müssen Menschen, die infolge ihres Alkoholkonsums hospitalisiert werden, in Zukunft die Kosten dafür selbst tragen. Die Suchtfachverbände verurteilen diesen Beschluss scharf. Die Kommission bricht das Tabu des Solidaritätsprinzips des Krankenkassensystems am falschen Beispiel: an der Notversorgung von Menschen, die potenziell lebensgefährdet sind.

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