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Industrie & Prävention
Kooperation oder unheilige Allianz?

Donnerstag, 9. Februar 2017

Die Suchtfachpersonen sind sich weitgehend einig: In der Prävention und Behandlung geht es darum, Menschen zu befähigen, Alkohol, Tabak, Medikamente, illegale Drogen, Online-Angebote und Geldspiele in einem Mass und auf eine Art zu konsumieren, dass ihre körperliche und seelische Gesundheit möglichst wenig Schaden nimmt. Wenn es aber um die Frage geht, mit welchen Partnern dafür am gleichen Strick gezogen werden soll, ist es mit der Einigkeit zuweilen rasch vorbei. Vor allem dann, wenn es um die Zusammenarbeit mit «der Industrie», also mit Herstellern und Anbietern von Alkohol, Tabak, Medikamenten, Geldspielen und Online-Angeboten geht. Die Frage, ob die Zusammenarbeit der Suchtprävention und -behandlung mit der Industrie ein erfolgsversprechendes Vorhaben ist, ist deshalb bis heute ungeklärt.

Die Soirée «Industrie & Prävention» des Fachverbands Sucht geht genau dieser Frage nach. Die Soirée bietet Vertreterinnen und Vertretern von Herstellern und Anbietern auf der einen und Fachpersonen der Prävention und Behandlung auf der anderen Seite die Gelegenheit, die Möglichkeiten und Grenzen einer Zusammenarbeit in einem ungezwungenen Rahmen zu diskutieren.

Weitere Informationen finden Sie hier.
Anmeldung obligatorisch

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Vorwärts in die Zukunft: Suchtarbeit neu denken!
Neue Möglichkeiten für die Suchtarbeit im Kontext gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Megatrends

Wirtschaftliche und gesellschaftliche Megatrends wie zum Beispiel die Digitalisierung, die ausgeprägte Ich-Orientierung und die Auflösung der gesellschaftlichen Solidarität wirken sich auch auf die Suchtarbeit aus. Sie bieten der Prävention und Behandlung von Sucht neue Chancen, stellen sie aber auch vor neue Herausforderungen. Wie kann die Suchtarbeit damit umgehen und sich in diesem stark veränderten Umfeld positionieren? Welche neuen Möglichkeiten eröffnen sich ihr? Diese Fragen stehen im Zentrum des Fachgruppentags 2017.

Weitere Informationen und die Möglichkeit sich anzumelden finden Sie hier.

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Save the Date: Fachtagung «Sucht im Alter»

In einem neuen Projekt beschäftigt sich der Fachverband Sucht mit der Versorgung alternder abhängigkeitserkrankter Menschen. Wichtigster Teil des Projekts ist eine interdisziplinäre Fachtagung, die am 30. August 2017 stattfinden wird – merken Sie sich diesen Termin vor!

Die Versorgung alternder abhängigkeitserkrankter Menschen ist mit vielen Fragen und Unsicherheiten verbunden. Das Thema ist gesellschaftlich stark tabuisiert, geeignete Versorgungsstrukturen fehlen vielerorts, betroffenen Fachpersonen mangelt es meistens an Wissen, und interdisziplinäre Kooperationen stecken noch in den Kinderschuhen. Der Fachverband Sucht will einen Beitrag dazu leisten, diese Situation zu verbessern und hat ein interdisziplinäres Projekt ins Leben gerufen. Dieses hat zum Ziel, das Thema zum Thema zu machen, den Wissensstand dazu zu verbessern, den dringendsten Handlungsbedarf zu erheben sowie den Suchtfachbereich mit dem Alters- und Pflegebereich zu vernetzen, um auf diesem Weg Kooperationen anzustossen.

Ein Teil dieser Ziele will er mit einer Fachtagung zur Versorgung alternder abhängigkeitserkrankter Menschen erreichen. Diese findet am 30. August 2017 in Zürich statt. Die Fachtagung wird von einer interdisziplinär zusammengesetzten Steuergruppe vorbereitet und richtet sich an VertreterInnen der Suchtmedizin und Suchthilfe sowie des Alters- und Pflegebereichs. Reservieren Sie sich dieses Datum unbedingt schon heute!

Die folgenden Organisationen wurden als Kooperationspartner für das Projekt gewonnen. Ein Grossteil von ihnen ist auch in der Steuergruppe zur Fachtagung vertreten:
- Association Spitex privée Suisse ASPS
- Pro Senectute Schweiz
- Schweizerischer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner SBK – ASI
- Schweizerische Gesellschaft für Alterspsychiatire und – psychotherapie SGAP / SPPA
- Schweizerische Gesellschaft für Gerontologie SGG SSG
- Schweizerischer Verein für Pflegewissenschaft VFP
- Schweizerische Gesellschaft für Suchtmedizin SSAM
- Spitex Verband Schweiz
- Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte FMH

Kontakt: Amanda Kiefer, Projektleiterin, kiefer@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 65

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Save the Date: Präventionstag 2017
Am 5. September 2017 findet der nächste Präventionstag des Fachverbands Sucht statt.

Nach erfolgreicher Durchführung des Präventionstages im September dieses Jahrs freuen sich der Fachverband Sucht und die engagierte Steuergruppe, das Datum für den Präventionstag 2017 bekannt zu geben: Der nächste Präventionstag des Fachverbands Sucht findet am Dienstag, 5. September 2017 statt.

Die jährlich stattfindenden Präventionstage bieten Fachpersonen aus der Prävention und Gesundheitsförderung wie auch weiteren Interessierten die Möglichkeit, sich untereinander zu vernetzten und über aktuelle, für ihr Fachgebiet relevante und praxisnahe Themen zu diskutieren.

Das Thema der Tagung sowie weitere Details zu Programminhalt und Tagungsort werden Anfang 2017 bekanntgegeben und auf der Webseite des Fachverbands Sucht publiziert.

Kontakt: Helen Walker, Projektleiterin, walker@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 68

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Wie weiter mit der KAP Tagung und den KAP plus Veranstaltungen?

Das Nationale Programm Alkohol (NPA) des Bundesamts für Gesundheit (BAG) endet Ende 2016. Trotzdem werden die KAP-Tagung und die KAP plus-Veranstaltungen, beides Massnahmen des NPA, im Jahr 2017 weitergeführt.

Im Rahmen des NPA fanden jährlich eine ganztägige KAP Tagung und drei halbtägige KAP plus-Veranstaltungen statt. Die zweite Phase des NPA läuft Ende 2016 aus, und an die Stelle der bisherigen nationalen Programme und Massnahmenpakete treten die Strategien Sucht und Nicht übertragbare Krankheiten (NCD). Deshalb stand die Frage im Raum, ob und in welcher Form die bisherigen KAP (plus)-Veranstaltungen auch in Zukunft durchgeführt werden. Auch wenn die Massnahmenpläne zu den beiden neuen Strategien des BAG noch nicht bekannt sind, so steht doch fest, dass die KAP Tagung und KAP plus-Veranstaltungen auch 2017 durchgeführt werden. Allenfalls wird der enge Fokus der Veranstaltungen auf alkoholspezifische Fragen aufgehoben und hinsichtlich der Strategien Sucht und NCD thematisch erweitert. Wie es ab 2018 weitergeht, wird unter anderem auf Basis einer Bedürfniserhebung bei den Kantonen bestimmt werden.

Der Fachverband Sucht hat in Zusammenarbeit mit GREA und im Rahmen des NPA bisher 14 KAP Tagungen und 15 KAP plus-Veranstaltungen organisiert. Weitere Informationen dazu finden Sie unter: www.kap-pac.ch

Kontakt: Amanda Kiefer, Projektleiterin, kiefer@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 65

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