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Veranstaltungen

 

Kantonale Aktionspläne Alkohol plus (KAP plus)

Alkoholprävention und Suchthilfe für die Migrationsbevölkerung
Dienstag, 7. Juni 2016 – Basel

Die Bedeutung von Alkohol variiert je nach soziokultureller Herkunft, entsprechend ist auch der Umgang mit Alkohol und den daraus entstehenden Problemen unterschiedlich. Je bunter die Schweiz durchmischt ist, desto vielfältiger müssen auch die Präventions- und Beratungsangebote gestaltet sein. Dies stellt hohe Anforderungen an die entsprechenden Stellen. Studien zeigen, dass insbesondere der Zugang zu Informationen und Beratung/Therapie für Menschen mit Migrationshintergrund erheblich erschwert ist.

Um diese Hürde abzubauen, werden seit einigen Jahren Anstrengungen unternommen, damit die Migrantinnen und Migranten in der Schweiz mit Präventions- und Beratungsangeboten im Alkoholbereich besser erreicht werden können.

Doch wer ist mit «Migrationsbevölkerung» überhaupt gemeint? Und sind diese Menschen schwer erreichbar oder doch eher die Behörden und Beratungsstellen? Welche Rolle haben die Kantone in Bezug auf die spezifische Unterstützung dieser Bevölkerungsgruppe? Wie werden Beratung und Behandlung konzipiert, um eine möglichst hohe Wirksamkeit zu erzielen, und welche Überlegungen stehen dahinter? Wie unterscheidet sich die Prävention/Beratung von Menschen mit Migrationshintergrund von der Prävention/Beratung von Menschen ohne Migrationshintergrund? Gibt es konkrete Instrumente, welche Fachstellen in der Arbeit mit dieser Zielgruppe unterstützen können?

Die vierzehnte «KAP plus»-Veranstaltung rückt diese Fragen ins Zentrum: Zwei Inputreferate beleuchten den Begriff der Migration sowie die Erfolgsfaktoren für die Prävention und die Therapie in der Migrationsbevölkerung. Im zweiten Teil der Veranstaltung haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, während 90 Minuten konkrete Fragen, die in diesen Zusammenhängen in ihrem Alltag auftauchen, anhand von bestehenden Angeboten und Projekten zu diskutieren.

Folgende Workshops werden angeboten

Workshop 1
«Erreichbarkeit von Migrantinnen und Migranten in Prävention und Interaktion»
Katharina Liewald, Projektleiterin migesplus.ch, Schweizerisches Rotes Kreuz, Gesundheit und Diversität

Dieser Workshop thematisiert die Erreichbarkeit der Migrationsbevölkerung für die Prävention und Gesundheitsförderung. Dabei spielt insbesondere mehrsprachiges Informationsmaterial eine wichtige Rolle, um den Zugang zu Gesundheitsinformationen trotz Sprachbarrieren zu ermöglichen. Migesplus.ch – das Info-Portal für Gesundheit und Migration fördert den Zugang zu Gesundheitsinformationen und die Gesundheitskompetenz der Migrationsbevölkerung.

Workshop 2
«Betriebliche Strukturen und Prozesse für eine migrationsgerechte Prävention»
Maya Mezzera, Bereichsleiterin Sozialraum, Berner Gesundheit, Abteilung Gesundheitsförderung und Prävention

In diesem Workshop wird thematisiert, welche Voraussetzungen eine Institution – zum Beispiel im Hinblick auf interne Prozesse und Strukturen – schaffen muss, damit Präventions- und Beratungsangebote auch Migrantinnen und Migranten erreichen.

Workshop 3
«Suchtberatung für MigrantInnen»
Mara Hermann-Aita, Stellenleiterin, MUSUB, Multikulturelle Suchtberatungsstelle beider Basel (Kanton Basel Stadt und Basellandschaft)

Dieser Workshop thematisiert die Suchtberatung für Menschen mit einem Migrationshintergrund und greift die doppelte Integrationsleistung der Multikulturellen Suchtberatungsstelle MUSUB auf: die individuelle und die gesellschaftliche Integration. Dabei wird die Problematik der Verbindung von Sucht und Migration diskutiert.
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Weitere Veranstaltungen
Die zweite KAP plus-Veranstaltung findet am 13. September 2016 in Winterthur statt und beschäftigt sich mit der Prävention und Alkoholberatung auf Webseiten und Apps. Die ganztägige KAP-Tagung vom 8. November 2016 in Bern widmet sich dem Thema «Alkoholpolitik von Bund, Kantonen und Städten: Wie weiter? Diskussion aktueller alkoholpolitischer Handlungsspielräume und Rückblick auf das Nationale Programm Alkohol».
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Zielgruppen der Suchtprävention erreichen
Wo besonderes Engagement und Innovation gefragt sind

Am 6. September 2016 findet in Olten der 6. Präventionstag des Fachverbands Sucht statt.

Die Erreichbarkeit von Zielgruppen ist ein zentrales Thema für die AkteurInnen der Suchtprävention. Gründe dafür sind vielfältig. Passende Botschaften und geeignete Kanäle zu finden, um Menschen in verschiedenen sozialen Lagen, Lebensphasen und mit unterschiedlichen kulturellen Präferenzen zu erreichen, ist anspruchsvoll. Gleichzeitig ist es legitim, dafür Zeit und Geld zu investieren. Geschieht dies nicht, läuft die Prävention Gefahr, bei der Förderung gesundheitlicher Chancengerechtigkeit in Zielkonflikte zu geraten und soziale Unterschiede zu verstärken. Der sechste Präventionstag ist deshalb dem Thema «Zielgruppen der Suchtprävention erreichen» gewidmet.

Programm und Anmeldeformular


Kontakt: Simone Rindlisbacher, Projektleiterin, rindlisbacher@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 68

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SuchtAkademie 2016

Vom 27. bis 29. Oktober 2016 findet unter dem Motto «Auf zu einer neuen Suchtpolitik» auf dem Monte Verità in Ascona (Tessin) die nächste SuchtAkademie statt.

Die SuchtAkademie findet alle zwei Jahre im Tagungszentrum Monte Verità in Ascona (Tessin) statt, einem wunderschön gelegenen Ort, der zum freien Denken einlädt. Für den Anlass lädt die Trägerschaft der SuchtAkademie, die Nationale Arbeitsgemeinschaft Suchtpolitik NAS, Schlüsselpersonen aus dem Suchtbereich in einem weiteren Sinn ein – mit der Idee, ein suchtpolitisches Thema, welches in der Schweiz aktuell diskutiert wird, in diesem Rahmen ohne Tabus und kontrovers zu erörtern. Dabei sollen Synergien zwischen den anwesenden AkteurInnen geschaffen und gemeinsame Visionen für eine zukünftige Suchtpolitik in der Schweiz entworfen werden.

Ausgehend von der Strategie Sucht, die kürzlich vom Bundesrat verabschiedet wurde, macht die SuchtAkademie 2016 die Suchtpolitik der Schweiz zum Thema. Sie lanciert damit eine interdisziplinäre und zukunftsorientierte Debatte darüber, wie die Strategie in die Gesellschaft und die Politik eingebettet werden muss, damit sie ihre Wirkung entfalten kann.

Kontakt: Sandra Lehmann, Projektleiterin, lehmann@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 67

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11. atf-Fachtagung: «Die vergessene Mehrheit – 90% nicht erreichte Suchtkranke»

Nur 10% der abhängigkeitserkrankten Menschen wählen den Weg einer professionellen Unterstützung. Wie lassen sich die 90% der nicht behandelten Suchtkranken erreichen? Dieser Frage geht die atf-Fachtagung nach. Sie findet am Donnerstag, 10. November 2016, auf dem Gurten b. Bern statt.

Die Erfahrungen der Fachleute aus Prävention, Beratung und Therapie zeigen: Nur 10% der abhängigkeitserkrankten oder –gefährdeten Menschen nutzen professionelle Angebote. Wie lassen sich die restlichen 90% erreichen? Bekommen sie ihren übermässigen Konsum selbständig in den Griff und sind gar nicht auf professionelle Hilfe angewiesen? Dieser Frage gehen an der atf-Fachtagung vier Referate aus dem Gesundheitswesen, der Wirtschaft und der Bundesverwaltung nach. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 10. November 2016, auf dem Gurten b. Bern statt.

Sichern Sie sich schon heute das Datum und entnehmen Sie dem Flyer zur Tagung weitere Informationen. Ausführliche Informationen zum Programm und die Möglichkeit sich anzumelden, finden Sie zudem ab Ende Juni 2016 auf der Website der atf-schweiz, www.atf-schweiz.ch

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