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Diverse Fortbildungen

Der Fachverband Sucht bietet regelmässig Fortbildungsveranstaltungen für Suchtfachleute an.

 

Ausbildung in Motivational Interviewing (MI)
Für alle Berufsgruppen im Sozial- und Gesundheitsbereich

Motivierende Gesprächsführung – Motivational Interviewing (MI) ist ein Gesprächsführungsansatz, der 1991 von Bill Miller (USA) und Steve Rollnick (GB) ausgehend von Praxiserfahrungen mit Suchtkranken entwickelt wurde. Letztere gelten oft als unmotiviert und widerständig. Miller und Rollnick legen in MI jedoch zugrunde, dass Menschen nicht per se veränderungsresistent sind. Vielmehr haben sie Gründe die für sowie gegen eine Veränderung sprechen, sie sind ambivalent. Dies hindert sie an der Entwicklung einer nachhaltigen Veränderungsbereitschaft. Mit MI würdigt und unterstützt die Fachkraft den ambivalenten Gesprächspartner auf dem Weg, zum Fürsprecher für die eigene Veränderung zu werden. MI ist inzwischen ein weltweit anerkanntes Konzept und findet seine Anwendung im gesamten Gesundheitssystem, in der Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Pädagogik sowie im Managementbereich (z.B. Mitarbeitergespräche).

Weitere Informationen

Q5 / Verhaltenssüchte – Grundlagen, Beurteilung und Intervention

In den letzten Jahren haben sich pathologisches Glücksspielen, pathologisches Medienverhalten, Sexsucht, Arbeitssucht und andere Verhaltenssüchte als eigenständige und für die Betroffenen sehr belastende Suchtformen herausgestellt. Wenn an sich sinnvolle oder zumindest tolerable Verhaltensweisen suchtartig der Kontrolle entgleiten, sind häufig ähnliche neurobiologische, entwicklungs-psychologische und soziale Faktoren wichtig, wie sie auch bei stoffgebundenen Süchten vorkommen.

In dieser Fortbildung werden die sozialen, medizinischen und psychologischen Grundlagen der Entwicklung von Verhaltenssüchten, die auf das Individuum zielende Bewertung und Diagnostik sowie die Interventionsplanung in verschiedenen Settings dargestellt.

Zielgruppe: Die Fortbildung richtet sich an Fachleute aus Suchtberatungsstellen, der ambulanten und stationären Suchttherapie, von Wohn- und Arbeitsangeboten, der Jugend-, Familien- und Schuldenberatung sowie an KollegInnen aus dem Bereich Prävention und Gesundheitsförderung, die ein vertieftes Verständnis der Verhaltenssüchte wie Glücksspiel, pathologischen Internet- und Mediengebrauch, Kaufsucht, Sexsucht, Sport- und Bewegungssucht sowie Arbeitssucht erwerben wollen.

Dr. med. Oliver Bilke-Hentsch, MBA, Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie FMH, zertifizierter forensischer Kinder- und Jugendpsychiater (DGKJP), Co-Autor der S3-Leitlinien Alkohol und Tabak der AWMF, Co-Autor der Leitlinien Sucht der DGKJP, Gründungsvorstand des Forums Tabakprävention in Gesundheitsinstitutionen in der Schweiz (FTGS), Chefarzt der Modellstation Somosa in Winterthur. Coach und Organisationsentwickler in eigener Praxis in Zürich (www.doktor-bilke-hentsch.ch)

Neuauflage des «Praxisbuch Sucht» von Anil Batra und Oliver Bilke-Hentsch (erschienen im Georg Thieme Verlag).

Detailinformationen

 

Kosten:

Durchführung Kurs Q5

Fr. 175.– für Mitglieder des Fachverbands Sucht
Fr. 265.– für Nicht-Mitglieder

Donnerstag, 27. April 2017
9.15 bis 17.00 Uhr

Diese Fortbildung ist ausgebucht.

Diese Fortbildung wurde durch das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mitfinanziert.

C4 / Sucht und Trauma – Theoretische Grundlagen und Therapie

Die komplexe Wechselwirkung zwischen (früher) Traumatisierung und Entwicklung einer Substanzabhängigkeit stellt Berater/innen und Therapeut/innen vor besondere Herausforderungen. Nicht selten wünschen suchtmittelabhängige Patienten/innen, «ihre Geschichte aufzuarbeiten» und hoffen, dass sie danach auf den Suchtmittelkonsum verzichten und «ein normales Leben führen» können. Aber wann ist eine Auseinandersetzung mit der eigenen, oft leidvollen Geschichte überhaupt sinnvoll? Führt die dadurch zu erwartende psychische Belastung nicht erst recht zu erneutem Verlangen nach Substanzkonsum?

In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit den theoretischen Grundlagen der Psychotraumatologie unter Berücksichtigung der Kombination von Traumafolgen und Substanzabhängigkeit, aber auch mit der Frage nach traumaspezifischer Therapie in Kombination mit einer Suchttherapie.

Zielgruppe: Diese Fortbildung richtet sich an Fachpersonen aus dem ambulanten und stationären Suchtbereich, aber auch an Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen sowie Ärztinnen und Ärzten in Kliniken oder in eigener Praxis und andere Berufsgruppen, die mit obigen Fragestellungen konfrontiert werden und sich für das Thema interessieren.

Brigitta Ruoss M.S./MAS Psychotraumatoloy UZH war 20 Jahre – 14 davon als Therapeutische Leiterin – in der stationären Suchtarbeit tätig (Entzugs- und Therapiestation für Drogenabhängige, Kantonale Psychiatrische Klinik Wil). Sie hat während dieser Zeit viel praktische Erfahrung in der Behandlung von suchtmittelabhängigen Menschen mit komorbiden Traumafolgestörungen gesammelt und war laufend an der Entwicklung und Umsetzung von Konzepten für die Behandlung dieser anspruchsvollen Patientinnen und Patienten beteiligt.

Detailinformationen

 

Kosten:

Durchführung Kurs C4

Fr. 175.– für Mitglieder des Fachverbands Sucht
Fr. 265.– für Nicht-Mitglieder

Freitag, 28. April 2017
9.15 bis 17.00 Uhr

Diese Fortbildung ist ausgebucht.

Diese Fortbildung wurde durch das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mitfinanziert.

L3 / Burnout und Sucht

Nicht zuletzt auf dem Hintergrund des gesellschaftlichen Wandels ist das Burnout-Syndrom in den letzten Jahren zu einem der populärsten psychischen Beschwerdebilder in unserem Kulturraum geworden. Die Symptome von Burnout sind körperliche, emotionale und geistige Erschöpfung aufgrund anhaltender Überlastung. Da der Konsum von psychoaktiven Substanzen vorübergehend als helfend erlebt werden kann, greifen betroffene Personen nicht selten zu Beruhigungsmittel, Alkohol oder anderen Drogen. Die zunehmenden physischen und psychischen Folgeschäden durch den anhaltenden Substanzkonsum und die Burnout-Problematik verstärken sich dabei gegenseitig in fataler Weise.

Aufbauend auf theoretischen Verständnismodellen zur Burnout- und Suchtentwicklung werden in diesem Kurs praxisorientierte Grundlagen und Ansätze zur Behandlung von Personen mit Burnout-Erscheinungen und einem problematischen Suchtmittelkonsum vermittelt. Als gemeinsamer Themenkomplex wird dabei einerseits der psychophysiologisch orientierte Aspekt der Stresserfahrung und -bewältigung aufgenommen. Andererseits wird auch der häufig erlebte Aspekt der zunehmenden Sinnentleerung thematisiert.

Fallbeispiele und Fragestellungen aus dem Behandlungsalltag der Teilnehmenden sind willkommen.

Zielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Beratung und Therapie

Dr. phil. Peter Eggli ist Leiter des Fachbereichs Beratung und Therapie der Zürcher Fachstelle für Alkoholprobleme ZFA. Nebst mehreren Jahren Erfahrung in der Suchforschung bringt er eine langjährige praktische Tätigkeit in Institutionen des Gesundheitsbereichs sowie in eigener Praxis mit.

Lic. phil. Stephan Scherrer führt als eidg. anerkannter Psychotherapeut, Coach und Berater eine eigene Praxis in Zürich. Er arbeitet seit über 10 Jahren mit Burnout Betroffenen und hat u.a. die erste Burnout-Beratungsstelle in Zürich mitaufgebaut.

Detailinformationen

 

Kosten:

Durchführung Kurs L3

Fr. 175.– für Mitglieder des Fachverbands Sucht
Fr. 265.– für Nicht-Mitglieder

Freitag, 19. Mai 2017
9.15 bis 17.00 Uhr

Die Fortbildung wurde abgesagt.

 

Diese Fortbildung wurde durch das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mitfinanziert.

B2 / Wirkungsmessung & Wirkungsorientierung
Theoretische Grundlagen und praktische Wege zur Messung von Wirkungen

Knappe Budgets und steigender Kostendruck fordern den transparenten Einsatz der Mittel. Finanzierer und Öffentlichkeit wollen wissen, welche Wirkungen durch öffentliche finanzierte (Dienst-)Leistungen erzielt werden. Dies gilt für Institutionen und Trägerschaften aus der Suchthilfe genauso, wie für Non-Profit-Organisationen im Allgemeinen. NPOs werden immer stärker gefordert, die Wirkung ihrer Aktivitäten und Projekte zu messen und darzulegen. Die Wirkungsmessung muss aber nicht nur der Rechenschaftslegung dienen, sondern bildet die Grundlage für eine evidenz-basierte Konzipierung von Interventionsstrategien. Die einheitliche und vergleichbare Verfolgung und Messung von erzielten Resultaten und Wirkungen ist somit ein entscheidendes Instrument für die Qualitätssicherung, die Lernprozesse und die Rechenschaftslegung.

Die Fortbildung «Wirkungsmessung & Wirkungsorientierung» bietet eine theoretisch fundierte und gleichzeitig praktisch orientierte Einführung in das Thema der Wirkungsmessung und zeigt die Chancen und Herausforderungen der Wirkungsorientierung auf. Dabei werden sowohl Begriffe und Konzepte (Wirkungsmodell, Logical Framework Approach, Outcome-Mapping, (quasi-)experimentelle Designs, etc.) als auch konkrete Beispiele vorgestellt.

Zielgruppe: Die Fortbildung richtet sich an Geschäfts- und Abteilungsleitende, Qualitätsverantwortliche sowie interessierte Fachpersonen aus dem ganzen Suchtbereich.

Reto Jörg, lic. rer. soc. / DAS in Applied Statistics ETHZ. Als Senior Projektleiter bei der Firma socialdesign leitete Reto Jörg bereits eine Vielzahl von Projekten für unterschiedliche Akteure im Sozial und Gesundheitsbereich und befasst sich im Rahmen eines mehrjährigen Forschungsprojekts mit der Wirkungsmessung in der Arbeitsintegration. Dadurch sind ihm die praktischen Herausforderungen kleiner und grosser Organisationen bei der Konzipierung und Umsetzung von Systemen zur Leistungs- und Wirkungsmessung bestens vertraut. Die socialdesign ag ist spezialisiert auf Beratungsmandate und Evaluationen im Gesundheits-, Sozial-, und Bildungsbereich und unterstützt ihre Kunden bei Fragestellungen in der Strategie- und Organisationsentwicklung sowie in den Bereichen Qualitätsmanagement, Controlling sowie Public- und Nonprofit-Management.

Detailinformationen

 

Kosten:

Durchführung Kurs B2

Fr. 175.– für Mitglieder des Fachverbands Sucht
Fr. 265.– für Nicht-Mitglieder

Dienstag, 23. Mai 2017
9.15 bis 17.00 Uhr

Die Fortbildung wurde abgesagt.

 

Diese Fortbildung wurde durch das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mitfinanziert.

R6 / Das revidierte (Kindes- und) Erwachsenenschutzrecht im Suchtbereich

Menschen mit einem Suchtverhalten oder deren Umfeld bedürfen je nach Ausprägung auch der Hilfestellungen des Kindes- und Erwachsenenschutzrechts. Damit eine gute Zusammenarbeit mit der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde möglich ist, ist es für Fachleute im Suchtbereich unabdingbar, die Funktionsweise, Möglichkeiten und Grenzen des zivilrechtlichen Kindes- und Erwachsenenschutzrechtes und deren Behörden(organisation) zu kennen.

Am 1. Januar 2013 trat das revidierte Erwachsenenschutzrecht in Kraft. Neue Massnahmen, Instrumente, aber auch eine neue professionalisierte Behördenorganisation bringen Veränderungen in dieser Zusammenarbeit mit sich. Am Fortbildungstag werden die neuen Instrumente und Massnahmen des Erwachsenenschutzes sowie die Behördenorganisation vorgestellt und für den Suchtbereich nutzbar gemacht.

Themen:
1. Instrumente und Massnahmen des revidierten Erwachsenenschutzrechts
2. Behördenorganisation, Aufgaben und Rollen der Hauptakteure im Kindes- und Erwachsenenschutz
3. Zusammenarbeit von Suchtfachleuten mit der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde und Beiständen/innen

Zielgruppe: Die Fortbildung richtet sich an Fachleute aus dem Suchtbereich wie Suchtberatungsstellen, stationäre Suchttherapien, Wohn- und Arbeitsangebote, Kontakt- und Anlaufstellen, aber auch aus dem Bereich Prävention und Gesundheitsförderung.

Prof. Daniel Rosch, lic. iur., dipl. Sozialarbeiter FH, MAS in Nonprofit-Management, ist Dozent und Projektleiter im Institut für Sozialarbeit und Recht der Hochschule Luzern Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Kindes- und Erwachsenenschutz, Persönlichkeitsschutz, gesetzliche Sozialarbeit, Schulrecht und Nonprofit-Management. Er ist Herausgeber des Kommentars zum revidierten Erwachsenenschutzrechts («Erwachsenenschutzrecht») des Handbuches zum Kindes- und Erwachsenenschutzes (Recht und Methodik für Fachleute) und Autor zahlreicher Publikationen (u.a. Beobachter Ratgeber zum Erwachsenenschutzrecht zusammen mit Walter Noser). Daneben ist er als selbstständiger Berater tätig (www.danielrosch.ch).

Detailinformationen

 

Kosten:

Durchführung Kurs R6

Fr. 175.– für Mitglieder des Fachverbands Sucht
Fr. 265.– für Nicht-Mitglieder

Freitag, 16. Juni 2017
9.15 bis 17.00 Uhr

Ich melde mich an für die Fortbildung

Kurs R6

Diese Fortbildung wurde durch das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mitfinanziert.

A2 / Zum Umgang mit spezifischen Belastungen und Bedürfnissen Angehöriger von suchtkranken Menschen

Angehörige erleiden oft hohe Belastungen, sind manchmal selbst unheilvoll im Suchtsystem verstrickt, fühlen sich unsicher, ohnmächtig, schuldig, beschämt und übermässig in Pflicht genommen. Ein Ressourcenorientierter Blickwinkel kann da Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.

Der Kurs beleuchtet Belastungsfaktoren, Rollenmuster, Entlastungsmöglichkeiten und unterschiedliche Bedürfnisse entsprechend Alter, Beziehungsart, Phase in der Abhängigkeitsentwicklung, Änderungsbereitschaft und vieles mehr.

Zielgruppe: Interessierte und Fachpersonen aus Beratung, Therapie, usw.

Lukas Müller, lic. phil., Fachpsychologe für Psychotherapie FSP, Psychologe am ada-zh-Beratungszentrum für Angehörige im Umfeld Sucht und in der Praxisgemeinschaft Irchel PGI. Langjährige Erfahrung und fundiertes Fachwissen in verschiedenen Bereichen wie Psychotherapie, Traumafolgestörungen, Migration, interkulturelle Beziehungen, Rehabilitation, Sozialarbeit und Angehörigenbetreuung.

Andreas Spohn, M.A., Psychotherapeut (HPG), Psychologe am Beratungszentrum für Angehörige im Umfeld Sucht (ada-zh). Langjährige Erfahrung in Erwachsenenbildung und Angehörigenberatung im Einzel-, Paar-und Familiensetting, Begleitung von Selbsthilfegruppen und Durchführung von ACT- und CRAFT-Seminaren. Daneben und damit verbunden gilt sein Interesse auch psychoanalytischer Sicht von Sucht.

Detailinformationen

 

Kosten:

Durchführung Kurs A2

Fr. 175.– für Mitglieder des Fachverbands Sucht
Fr. 265.– für Nicht-Mitglieder

Dienstag, 20. Juni 2017
9.15 bis 17.00 Uhr

Ich melde mich an für die Fortbildung

Kurs A2

Diese Fortbildung wurde durch das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mitfinanziert.

R7_1 / Das Kindesschutzrecht im Suchtbereich (Vormittagskurs)

Minderjährige sind vulnerabel und bedürfen des Schutzes durch die Eltern, die Gesellschaft und somit auch durch das Recht. Das Suchtverhalten von Eltern hat nicht selten Auswirkungen auf die Kinder im eigenen Haushalt. Es stellen sich Fragen des Kindeswohls und damit auch des behördlichen Kindesschutzes. Der Kurs ermöglicht einen Überblick über die zivilrechtlichen Kindesschutzmassnahmen und soll die Kursteilnehmenden befähigen, selbständig die Frage zu beurteilen, ob im Einzelfall zivilrechtliche Kindesschutzmassnahmen angezeigt sind.

Themen:
• Kontext des zivilrechtlichen Kindesschutzes
• Die zivilrechtlichen Kindesschutzmassnahmen
• Verfahrensrechtlicher Überblick

Diese Fortbildung ist auf die Fortbildung R6 «Das revidierte (Kindes- und) Erwachsenenschutzrecht im Suchtbereich» abgestimmt, sie kann aber auch einzeln besucht werden.

R7_2 / Fallwerkstatt Kindes- und Erwachsenenschutzrecht – Vertiefungsmodul der Fortbildung R6 (Nachmittagskurs)

Kindes- und Erwachsenenschutz ist immer wieder Thema in der Suchtberatung. Fragen nach möglichen sinnvollen Massnahmen im Erwachsenenschutz, zum Schutze der Kinder von suchtmittelabhängigen Eltern, Fragen über die Zusammenarbeit mit den neuen Behörden, v.a. in Bezug auf Gefährdungsmeldungen und in Bezug auf die Mitwirkung im kindes- und erwachsenenschutzrechtlichen Verfahren stehen im Zentrum.

Wesentliche Aspekte wurden im Basiskurs «Das revidierte Kindes- und Erwachsenenschutzrecht im Suchtbereich» und im Kurs «Kindesschutzrecht im Suchtbereich» thematisiert. Das Vertiefungsmodul setzt bei den Fallbeispielen aus der Beratungspraxis an. Die Teilnehmenden sind aufgefordert, eigene Fallsituationen und Fragestellungen aus ihrer Beratungspraxis vor dem Kurs einzureichen. Diese werden am Kurstag besprochen und mit den rechtlichen und gegebenenfalls weiteren Grundlagen verknüpft.

Themen:
1. Erarbeitung und Systematisierung der eingebrachten Fallbeispiele
2. Repetition und Vertiefung der Kurse R6 und R7_1

Zielgruppe: Die Fortbildung richtet sich an Fachleute aus dem Suchtbereich wie Suchtberatungsstellen, stationäre Suchttherapien, Wohn- und Arbeitsangebote, Kontakt- und Anlaufstellen, aber auch aus dem Bereich Prävention und Gesundheitsförderung.

Voraussetzung für das Vertiefungsmodul ist der Besuch des Basiskurses (R6) oder einer äquivalenten Weiterbildung im revidierten Recht. Eine Teilnahme an der Fortbildung R7_1 ist von Vorteil.

Prof. Daniel Rosch, lic. iur., dipl. Sozialarbeiter FH, MAS in Nonprofit-Management, ist Dozent und Projektleiter im Institut für Sozialarbeit und Recht der Hochschule Luzern Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Kindes- und Erwachsenenschutz, Persönlichkeitsschutz, gesetzliche Sozialarbeit, Schulrecht und Nonprofit-Management. Er ist Herausgeber des Kommentars zum revidierten Erwachsenenschutzrechts («Erwachsenenschutzrecht») des Handbuches zum Kindes- und Erwachsenenschutzes (Recht und Methodik für Fachleute) und Autor zahlreicher Publikationen (u.a. Beobachter Ratgeber zum Erwachsenenschutzrecht zusammen mit Walter Noser). Daneben ist er als selbständiger Berater tätig (www.danielrosch.ch).

Detailinformationen

 

Kosten:

Durchführung Kurs R7

Ganzer Tag
Fr. 175.– für Mitglieder des Fachverbands Sucht
Fr. 265.– für Nicht-Mitglieder

Vormittag oder Nachmittag
jeweils Fr. 85.– für Mitglieder des Fachverbands Sucht
Fr. 133.– für Nicht-Mitglieder

Mittwoch, 21. Juni 2017
9.15 bis 17.00 Uhr

Ich melde mich an für die Fortbildung

Kurs R7_1: 9.15 bis 12.15 Uhr

Kurs R7_1: 13.30 bis 17.00 Uhr

 

Kurs R7_1

Kurs R7_2

Diese Fortbildung wurde durch das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mitfinanziert.

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Gilt nur für kostenpflichtige Kurse:

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Ergänzende Bemerkungen

Ort der Fortbildung
Zürich (gemäss Detailinformationen)

 

Teilnahmebedingungen für kostenpflichtige Kurse

Entscheid über Durchführung
in der Regel vier Wochen vor der Veranstaltung

Teilnehmende
mindestens 16, maximal 25

Die Anmeldung ist verbindlich. Sie kann jeweils bis vier Wochen vor dem Kurs kostenfrei storniert werden.

Bei einer späteren Stornierung berechnen wir folgende Beträge:
Weniger als vier Wochen bis eine Woche vor dem Kurs 50% des Kursbeitrages
Sechs Tage vor dem Kurs bis Kurstag 100% des Kursbeitrages.

Für die Einhaltung der Fristen zählt das Eintreffen einer schriftlichen Stornierungserklärung (Brief, Telefax, E-Mail) bei unserer Geschäftsstelle. Telefonische Stornierungen können nicht bearbeitet werden.

Ich akzeptiere die Teilnahmebedingungen

 

 

Fachverband Sucht, Weberstrasse 10, 8004 Zürich
E-Mail: info@fachverbandsucht.ch

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