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Lesenswerte Neuerscheinung: «Das Drogentaschenbuch»

Seit Anfang 2017 liegt «Das Drogentaschenbuch» als komplett überarbeitete Auflage vor. Es richtet sich gleichermassen an Mitarbeitenden der Suchthilfe sowie an Konsumentinnen und Konsumenten und gibt ihnen rasch einen guten Überblick über die verfügbaren psychotropen Substanzen.

Infolge der vielfältigen und raschen Entwicklungen zum Thema Drogen wurde «Das Drogentaschenbuch» 2016 komplett überarbeitet. Die überarbeitete Version umfasst Informationen zu neuen verfügbare Drogen sowie neue Erkenntnisse zur Wirkung von Drogen. Der Autor stellt jede einzelne psychotrope Substanz kurz vor, erklärt ihre Wirkstoffe und Verwendung als Droge, schildert ihre Wirkung auf physischer und psychischer Ebene und geht auf die Folgen bei langfristigem Konsum ein. Speziell hervorgehoben werden jeweils die besonderen Risiken, die mit dem Konsum der Substanz verbunden sind. Eine kurze Einleitung in das Thema sowie je ein Kapitel zur Hilfe in Drogennotfällen und zu den gesetzlichen Grundlagen runden das Werk ab.

Der Autor beschäftigt sich vorurteilsfrei mit dem Thema Drogen: Ihre Herkunft, Verbreitung, Anwendung und Wirkung, aber auch ihre Gefahren schildert er objektiv. Umfang und Tiefe der Information zur einzelnen Substanz ermöglicht es den Leserinnen und Leser, sich rasch ein Bild zur Substanz zu machen, jedoch keine vertiefte Auseinandersetzung damit. Die leicht verständliche Sprache schafft auch Laien sowie Sucht-Fachpersonen, die noch nicht lange in der Suchthilfe arbeiten, einen einfachen Zugang zu den Informationen. Das Kapitel zur Hilfe in Drogennotfällen ist – notgedrungen – stark verallgemeinernd und darf Sucht-Fachpersonen in ihrem Alltag deshalb nicht als Anleitung für den Notfall dienen. Für die Schweizer Leserschaft leider weniger interessant ist das Kapitel zu den gesetzlichen Grundlagen, da sich dieses auf die Gegebenheiten in Deutschlang bezieht.

Literaturangabe:
Norbert Scherbaum: Das Drogentaschenbuch – vorurteilsfrei und objektiv. 5., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Georg Thieme Verlag, 2017.
ISBN: 978-3-13-118035-3

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Optimierung der Unterstützung Angehöriger suchtkranker Menschen – Empfehlungen

Im November 2016 hat der Fachverband Sucht Empfehlungen zur Optimierung der Unterstützung von Angehörigen suchterkrankter Menschen verabschiedet. Wie es zu den Empfehlungen kam und an wen sie sich richten? Lesen Sie weiter.

In der Schweiz gibt es rund eine halbe Million Personen, die von einem Alkoholproblem im engeren Familienkreis betroffen sind, und jede dritte Person kennt einen Menschen in seinem Umfeld, der an einem Alkoholproblem leidet. Bei anderen Substanzen sind die Prävalenzzahlen nicht ganz so hoch, aber auch die Abhängigen von illegalen Drogen oder von Geldspielen haben Menschen in ihrem Umfeld, die mitbetroffen sind. Die schwierige Lebenssituation der Angehörigen, die Belastungssymptome, aber auch die Möglichkeiten, Unterstützung zu erhalten sind wenig oder gar nicht bekannt – auch zahlreichen Angehörigen nicht. Der Fachverband Sucht ist deshalb 2015/2016 in einem Projekt den Fragen nachgegangen, welche Angebote für Angehörige in der Deutschschweiz bereits bestehen, wie diese ausgebaut sind und kommuniziert werden, und was es allgemein braucht, um die Unterstützung von Angehörigen zu verbessern.

Hauptresultat dieses zweijährigen Projekts sind Empfehlungen zur Optimierung der Unterstützung von Angehörigen suchterkrankter Menschen. Empfehlungen, die sich an Politik und Verwaltung, an Suchtfachverbände und verwandte Organisationen, an Fachorganisationen der Suchthilfe und Regelversorgung, an Organisationen der Selbsthilfe sowie an die Forschung richten. Der Fachverband Sucht motiviert die Adressatinnen und Adressaten dazu, einen Beitrag an die Verbesserung der Unterstützung Angehöriger suchterkrankter Menschen zu leisten.

Schaffen Sie sich einen Überblick über die Empfehlungen in der Kurzversion oder lesen Sie das detaillierte Empfehlungspapier.

Das Projekt wurde finanziert vom Nationalen Programm Alkohol (NPA).

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